Mittwoch, 24. Februar 2016

Buchrezension zu "The Widow" von Fiona Barton

























Thriller
Taschenbuch: 320 Seiten
Erscheinung: 14. Januar 2016
Verlag: Bantam Press
ISBN: 978-0593076217

Bewertung:
2 von 5 Tintenkleckse









We've all seen him: the man - the monster - staring from the front page of every newspaper, accused of a terrible crime. But what about the woman who grips his arm on the courtroom stairs - the woman who stands by him? Jean Taylor's life was blissfully ordinary. Nice house, nice husband. Glen was all she'd ever wanted: her Prince Charming. Until he became that man accused, that monster on the front page. Jean was married to a man everyone thought capable of unimaginable evil. But now Glen is dead and she's alone for the first time, free to tell her story on her own terms. Jean Taylor is going to tell us what she knows.









Das Buch beginnt rasant und man ist sofort in der Handlung. Aufdringliche Reporter, ein Unfall, eine Kindesentführung und dennoch werden neue Nebencharaktere so eingeführt, dass man den Überblick behält. Das hat mir wirklich gut gefallen.

Jean, die Witwe, die anfangs überfordert wirkt. Man fragt sich unwillkürlich, was ihr alles schon widerfahren ist. Ich konnte sie nie so richtig einschätzen und bin leider auch nicht wirklich mit ihr warm geworden.

Die Handlung wird in verschiedenen Zeiten erzählt – man kommt von der Gegenwart immer wieder in die Vergangenheit und erfährt so Stück für Stück, was geschehen ist. Diese Erzählform gefällt mir immer sehr gut, da man kleine Einblicke bekommt und so langsam erfährt, was sich zugetragen hat.

Anfangs hat mir die Handlung auch gut gefallen, nur habe ich immer darauf gewartet, dass es spannend wird, etwas Unvorhergesehenes geschieht oder es auf einmal ganz unerwartete Wendungen gibt. Das erwarte ich von einem Thriller und hier wurde ich leider sehr enttäuscht.

Insgesamt war das Buch interessant zu lesen, manchmal etwas langatmig, aber leider nie spannend. Ich würde das Buch auch eher als Drama bezeichnen, aber sicherlich nicht als Thriller. Anhand der Aufmachung des Buches hatte ich mehr erwartet.

Zudem hätte man aus den ganzen Charakteren mehr rausholen können, sie waren oftmals zu oberflächlich. Emotionen wurden kurz angerissen, aber nicht weiter verfolgt. Mehr Tiefgang wäre schön gewesen.

Was ich wirklich positiv hervorheben möchte ist die Qualität des Taschenbuchs. Es ist sehr hochwertig, fühlt sich samtig an und es sah auch nach dem Lesen noch neuwertig aus. Oftmals lassen sich trotz vorsichtigem Lesen die ungeliebten Leserillen nicht vermeiden.









Die Handlung hatte gute Momente, aber leider konnte es insgesamt meine Erwartungen nicht erfüllen.

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