Mittwoch, 11. Februar 2015

Buchrezension zu "Liebesteufel" von Jessica Swiecik

Der Liebesteufel
Jugendbuch
Thriller


Taschenbuch: 231 Seiten

Erscheinung: 15. Dezember 2014
Verlag: mainbook
ISBN: 978-3944124742
empfohlener Verkaufspreis: 10,90 Euro [D]

Bewertung:
4 von 5 Tintenkleckse


Klappentext



Er ist auf der Suche nach der Liebe. Der großen, einzigen Liebe.


Er denkt, er könne sie bei jungen Teenagerinnen finden.


Er chattet mit unschuldigen Mädchen, trifft sich mit ihnen und...


Er weiß nicht, wer er ist. Niemand weiß es. Niemand kennt ihn. Niemand will ihn kennen.


Er ist ein Teufel. Ein Teufel der Liebe, der bereit ist zu töten...

Meine Meinung

Liebesteufel wird aus drei verschiedenen Perspektiven erzählt, was mir sehr gut gefällt. Ich mag es gerade bei Thrillern, wenn ich einen Einblick in die Handlung aus unterschiedlichen Blickpunkten bekomme.

ER, der seine wahre Liebe im Internet bei Minderjährigen sucht.

Lilly, Zimmermädchen im Hotel Auenblick. Sie ist Anfang 20, neugierig, aber auch ängstlich und lebt zurückgezogen. Man schließt sie schnell ins Herz, da sie eine ruhige und liebe Art hat.

Viktor, ein Autor und Gast im Hotel Auenblick, der unbedingt mit seinem neuen Roman beginnen muss, aber an einer Schreibblockade leidet. Er ist Anfang 30, hat bereits zwei Romane veröffentlicht und steht am Anfang seiner Karriere.

Laura, die beste Freundin von Julia, deren Mutter das Hotel Auenblick gehört, ist verschwunden. Nach kurzer Zeit finden Viktor, Lilly und Julia heraus, dass Laura sich anscheinend mit einem älteren Mann getroffen hat. Diesen hat sie auf einer Partnerseite im Internet kennengelernt. Die Drei begeben sich auf Spurensuche, um herauszufinden, was mit Laura geschehen ist.

Liebesteufel ist ein Debüt, das sich sehen lassen kann.

Der Schreibstil hat mir von Anfang an gefallen, aber man merkt im Laufe der Handlung deutlich, dass er sich sogar noch steigert.

Lilly konnte ich gut verstehen und auch Viktor ist mir mit der Zeit immer sympathischer geworden. Man lernt ihn erst im Laufe der Zeit kennen, anfangs wirkt er etwas kühl.

Ich konnte die Handlungen von "ER" nicht immer nachvollziehen und eine Sache ist mir bis jetzt noch zu unreal, dennoch kann ich das Buch als Jugendthriller weiterempfehlen.

Liebesteufel ist spannend, und dennoch kann man nachts noch gut schlafen. Das ist mir bei Jugendbüchern besonders wichtig. Und jüngere Leser ab 14 werden für Gefahren, die im Internet lauern können, sensibilisiert.


Fazit
Insgesamt ein gelungenes Debüt, das mir spannende Lesestunden beschert hat. Ich freue mich auf weitere Bücher von Jessica Swiecik.





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