Donnerstag, 11. September 2014

Buchrezension zu "Sieh mich an" von Natasha Friend

Sieh mich an

Jugendbuch

Taschenbuch: 352 Seiten
Erscheinung: 21. Februar 2014
Verlag: Carlsen
ISBN: 978-3551312662
empfohlener Verkaufspreis: 10,99 Euro [D]
Leseprobe

Bewertung:
4 von 5 Tintenkleckse


Klappentext
Lexi war immer stolz auf ihre Schönheit - doch dann wacht sie eines Tages im Krankenhaus auf, das Gesicht von einem Autounfall entstellt. Wenn Ryan sie nicht mit ihrer besten Freundin betrogen hätte, wäre sie nie in dieses Auto gestiegen und würde jetzt nicht vor jedem Spiegel fliehen. Lexi muss sich und ihr Leben komplett neu definieren. Unerwartete Hilfe kommt von ihrer Schwester Ruth. Durch sie lernt Lexi auch Theo kennen, der ihr zeigt, dass es im Leben nicht auf Äußerlichkeiten ankommt.


Meine Meinung
Lexi war schon immer schön und man hat das Gefühl, dass dies alles ist, was sie kann. Schön sein. Und das ist nicht böse gemeint, denn wie soll sich ein Teenager auch anders entwickeln, wann man sein Leben lang hört, dass man schön ist. Und dann kommt ein schrecklicher Unfall und auf einmal muss man damit leben, dass einem diese Schönheit genommen wurde und man mit einer Narbe im Gesicht leben muss.

Das Buch hat mich gereizt, weil ich wissen wollte, wie ein Teenager mit so einem Schicksalsschlag umgeht. Es ist ein schwieriges und sehr ernstes Thema, da in unserer Gesellschaft oftmals einem Idealbild nachgeeifert wird.

Der Schreibstil ist für ein Jugendbuch typisch, mir hat er gut gefallen. Umgangssprachliche Wortwahl und sehr flüssig, so dass ich mich auch schnell durch das Buch gelesen habe.

Man lernt die hübsche Lexi kennen, die auf einer Party ihren Freund überrascht, wie er sie gerade mit ihrer besten Freundin betrügt. Daraufhin überschlagen sich die Ereignisse und ziemlich schnell passiert der Unfall, der Lexis Leben auf den Kopf stellt.

Nicht nur Lexi verändert sich, auch ihre Familie und Freunde wissen nicht, wie sie mit ihr umgehen sollen. Mich hat das Buch oftmals berührt, weil man die Verzweiflung von Lexi gut nachempfinden kann.
Besonders gefallen hat mir Lexis Schwester, die ihren eigenen Weg geht und sich nichts aus Äußerlichkeiten macht.


Fazit
Manchmal hätte ich mir weniger Klischees und noch mehr Tiefgang gewünscht, aber insgesamt war das Buch emotional und hat mich berührt. Klare Leseempfehlung.


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