Donnerstag, 3. Juli 2014

Buchrezension zu "Mein zauberhaftes Café" von Jana Seidel

Mein zauberhaftes Café
Roman

Taschenbuch: 256 Seiten
Erscheinung: 19. Mai 2014
Verlag: Goldmann
ISBN: 978-3-442-47816-3
empfohlener Verkaufspreis: 8,99 Euro [D]
Leseprobe

Bewertung:
3 von 5 Tintenkleckse


Klappentext
Alexandra ist Steuerberaterin, Kontrollfreak und mit ihrem geregelten Leben in Hamburg zufrieden. Doch dann verliert sie ihren Job und erfährt, dass ihr Freund fremdgeht. Als sie kurz vor ihrem 30. Geburtstag völlig überraschend das alte Café ihrer Tante Effie im Harz erbt, trifft sie eine verzweifelte Entscheidung: Sie nimmt das Erbe an. Es gibt nur einen klitzekleinen Haken – Alexandra hat keine Ahnung vom Backen. Zum Glück gibt es Effie, die sich noch längst nicht bereit fürs Jenseits fühlt. Als Geist zeigt sie Alexandra nicht nur, wie man süße Versuchungen zubereitet, sondern auch, wie man das Leben und die Liebe genießt ...


Meine Meinung
Alexandra ist eine junge Frau, die etwas eingefahren in ihrem Leben ist. Das ändert sich schlagartig, als sie ihren Job verliert und ihren Freund mit einer Affäre im gemeinsamen Bett erwischt. Dieser sieht das ganze locker, möchte trotzdem bei Alexandra bleiben, denn schließlich kann man wegen so einer Lappalie nicht gleich eine Beziehung, die doch ganz gut läuft, aufgeben.

Alexandra trennt sich auf der Stelle von ihrem Freund und kommt zunächst bei ihrer besten Freundin unter. Doch zwischen der Wohnungs- und Jobsuche stirbt ihre Tante Effie und Alexandra begleitet ihre Mutter zu Effies Beerdigung. Alexandra kann sich kaum noch an Effie erinnern, sie hatte lange Zeit keinen Kontakt mehr zu ihr. Das liegt an Alexandras Mutter, die den Kontakt zu Effie anscheinend abgebrochen hat.

Bei der Beerdigung begegnet Alexandra die quirlige Carlie, die in Effies Café immer wieder ausgeholfen hat und eine gute Freundin von Effie war. Obwohl dieses Dorfleben eine ganz andere Welt ist, findet Alexandra gefallen daran. Und als Alexandra die Chance hat, das Café zu erben, ergreift sie diese.

Insgesamt hat mir das Buch wirklich gut gefallen, die Charaktere sind sympathisch und es ist eine schöne Sommerlektüre. Leider ist es auch ganz schön vorhersehbar, ich wurde nicht überrascht. Zudem hätte ich mir gewünscht, dass man nicht so durch das Buch rast. Vieles hätte etwas ausgeschmückt werden können, vor allem in Alexandras Liebesleben.

Das Buch hat leider keine Kapiteleinteilung, was ich als etwas störend empfand.


Fazit

Eine leichte Sommerlektüre, die für schöne Lesestunden sorgt.

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