Freitag, 27. Juni 2014

Buchrezension zu "Sonntags bei Sophie" von Clara Sternberg

Sonntags bei Sophie
Roman

Taschenbuch: 385 Seiten
Erscheinung: 17. Februar 2014
Verlag: Aufbau Taschenbuch
ISBN: 978-3746625386
empfohlener Verkaufspreis: 9,99 Euro [D]
Leseprobe

Bewertung:
5 von 5 Tintenkleckse


Klappentext
Sophie, Rosa und Melanie sind beste Freundinnen mit allem was dazugehört. Doch plötzlich ist nichts mehr, wie es war. Sophie erfährt, dass sie nur noch wenige Monate zu leben hat. Ab jetzt sind die Sonntage für die drei reserviert. Sie erzählen, hören zu, lachen und erinnern sich. Dabei hat Sophie einen großen Wunsch: Sie will bei der Geburt von Melanies Tochter dabei sein! Ihr Lebensmut gibt Rosa und Melanie die Kraft, neu über ihr Leben nachzudenken und§längst fällige Entscheidungen zu treffen.


Meine Meinung
Sonntags bei Sophie geht unter die Haut. Schon beim Lesen des Klappentextes war mir dies bewusst und schnell hat sich dies auch bestätigt.

Sophie, Rosa und Melanie sind wie Schwestern. Sophie ist die Einzige, die ihr privates Glück bereits gefunden hat. Sie ist mit einem Mann zusammen, der sie über alles liebt. Nur leider hat es mit dem Kinderwunsch nicht geklappt.

Auch Rosa hat keine Kinder. Sie ist verheiratet, aber in ihrer Ehe kriselt es. Man hat das Gefühl, dass die beiden eine Wohngemeinschaft und keine Beziehung haben. Auch macht Uwe, Rosas Ehemann, einen sehr desinteressierten Eindruck.

Durch Melanies Schwangerschaft erfüllt sich für Sophie und Rosa auch ein kleiner Wunsch: sie erleben hautnah eine Schwangerschaft und freuen sich über das Kind. Melanie ist auch überglücklich, dass sie ein Kind bekommt, fühlt sich aber schon vor der Geburt wie eine alleinerziehende Mutter, denn ihr Freund ist eigentlich mit einer anderen Frau zusammen. Angeblich will er sich trennen, doch seine Frau ist sehr labil. Melanie glaubt ihm, sie genießt die gemeinsamen Stunden und hofft, dass ich nach der Geburt alles ändern wird.

Wie man dem Klappentext schon entnehmen kann wird Sophie unheilbar krank. Ab der Diagnose treffen sich die Freundinnen jeden Sonntag und versuchen zu verdrängen, dass Sophie krank ist.

Man begleitet diese Freundschaft durch viele Höhen und Tiefen, durch Sophies Krankheit wird alles noch emotionaler und aufwühlender. Natürlich konnte ich auch ein paar Tränen nicht verdrücken. Ein Roman, der definitiv unter die Haut geht.


Fazit
Eine emotionale Achterbahn durch eine tiefe Freundschaft, Endstation Krebs. Ein Buch, das berührt. Absolute Leseempfehlung für jeden, der sich gerne in gefühlvolle Bücher verliert.

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