Freitag, 13. Juni 2014

Buchrezension zu "Niemand darf es wissen" von Susan May Warren


Niemand darf es wissen
Christlicher Roman
Gebundene Ausgabe: 448 Seiten
Erscheinung: März 2014
Verlag: Gerth Medien
ISBN: 978-3865916471
empfohlener Verkaufspreis: 14,99€ [D]
Leseprobe

Bewertung:
4 von 5 Tintenkleckse


Klappentext
Melanie Decker lebt mit ihrem Mann und drei Kindern ein beschauliches Kleinstadtleben. Das ändert sich schlagartig, als unvermittelt Frank vor ihr steht – der Agent, dem sie vor 20 Jahren ein Zeugenschutzprogramm verdankte. Mit wenigen Worten stellt er Melanies Welt auf den Kopf: "Garcia ist wieder auf freiem Fuß und sucht dich. Du musst sofort verschwinden!"

Alte Erinnerungen kommen hoch. Nach all den Jahren hatte sie fast vergessen, dass sie eigentlich einmal Dina O'Reilly war. Jetzt hat sie Kinder, einen Mann – und nun soll sie all das wieder aufgeben? Keiner ahnt, dass Melanie ein Geheimnis hat. Aber es bleibt ihr nur wenig Zeit, eine Entscheidung zu treffen. Denn der Gangster Garcia ist bereits auf Melanies Spur. Und er ist zu allem bereit...


Meine Meinung
Bei diesem Buch habe ich wirklich ein wenig gebraucht, bis ich mich zurechtgefunden habe. Anfangs werden einige Charaktere vorgestellt und ich war mir gar nicht sicher, wen ich mir alles merken muss, da gefühlt das ganze Dorf vorgestellt wurde.

Nathan, Melanies Mann, ist mir anfangs auch viel zu emotionslos. Er ist geradezu besessen davon, Bürgermeister werden zu wollen und stellt dies über seine Familie. Melanie und Nathan sind seit ca. 20 Jahren ein Paar, die beiden lieben sich, aber leider fehlt in der Beziehung die Leidenschaft.
Im Laufe der Handlung konnte ich Nathan besser verstehen, man lernt nach und nach von seiner Kindheit und begreift, warum er so geworden ist.

Das Buch wird als Krimi betitelt, aber für einen Krimi fehlt mir die durchgängige Spannung, das Rätselraten um einen Übeltäter. Meiner Meinung nach ist es ein Roman, bei dem am Ende kurz eine Spannung entsteht.

Es ist ein wirklich schöner christlicher Roman um eine Familie, die in der Gemeinde sehr integriert ist. Melanie muss mit ihrer Vergangenheit leben, in ständiger Angst, dass jemand ihr Geheimnis erfahren könnte und fürchtet die Reaktionen ihrer Familie.


Fazit
Für Krimileser ist dieses Buch vermutlich nicht allzu spannend. Aber es ist ein Roman, der sich mit Familiengeheimnissen und Vertrauen beschäftig und ein spannendes Ende verspricht.

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