Montag, 5. Mai 2014

Buchrezension zu "Level 6" von Michelle Rowen

Level 6
Jugendbuch
Dystopie

Taschenbuch: 352 Seiten
Erscheinung: 10. Februar 2014
Verlag: MIRA Taschenbuch
ISBN: 978-3-86278-878-1
empfohlener Verkaufspreis: 12,99 Euro [D]
Leseprobe
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Danke an BloggDeinBuch für das Rezensionsexemplar

Bewertung:

3 von 5 Tintenkleckse


Klappentext
Die 16-jährige Kira erwacht in einem dunklen Raum, verstört und hilflos. Aber nicht allein: Sie teilt ihr Gefängnis mit dem 17-jährigen Rogan, einem verurteilten Mörder. Unfreiwillig sind die beiden Kandidaten in der Gameshow "Countdown", in der es um Leben und Tod geht: Scheitern sie am nächsten Level, sterben sie live im Fernsehen. Den Teenagern bleibt keine Wahl - sie müssen mitspielen, wenn sie überleben wollen. Doch kann man einem Mörder trauen, und wenn er noch so schöne blaugrüne Augen hat? Trotz aller Versuche, sie gegeneinander aufzuhetzen, kommen Kira und Rogan sich immer näher - und stoßen auf die schreckliche Wahrheit hinter dem grausamen Spiel...


Meine Meinung
Das Buch beginnt sehr spannend. Kira erwacht in einem Raum und hat keine Erinnerung daran, wer sie dort eingesperrt hat. Glück im Unglück hat sie, denn es ist ein weiterer Junge im Raum: Rogan.

Rogan erklärt Kira, dass sie an einem grausamen Spiel mit dem Namen Countdown teilnehmen. Countdown ist eine Sendung, die nur wenige Personen über einen Chip empfangen können. Dieser Chip ist ein Implantat im Körper und der Empfang kostet viel Geld.

Kira hat nie zugestimmt, dass sie an Countdown teilnehmen möchte. Aber das ist egal, denn sie hat keine Familie, die sie vermissen würde und lebt seit ein paar Jahren auf der Strasse.

Kiras Geschichte ist sehr emotional, ihre Eltern und Schwester wurde getötet. Dennoch konnte ich keine Bindung zu ihr aufbauen. Ähnlich erging es mir mit Rogan. Er kam direkt vom Jugendgefängnis zu Countdown, seine Geschichte erfährt man nach und nach, doch trotzdem konnte mich dieser Charakter nicht überzeugen.

Anfangs ist das Spiel spannend, auch wenn es keine neue Idee ist. Man fiebert mit Kira und Rogan mit, ob sie das Level überleben. Aber irgendwann habe ich, obwohl es spannend geschrieben ist, nicht mehr mitgefiebert. Vielleicht, weil die Handlung zwar spannend geschrieben ist, sie aber nie nachlässt. Es bleibt ständig auf dem gleichen Level.

Die dystopische Welt ist gut beschrieben. Es gibt die Stadt, in der es viel Armut gibt. Ziel von vielen ist die Kolonie - hier gibt es Schulen und man geht davon aus, dass hier ein besseres Leben möglich ist. Vor allem die Technologie ist auf dem Vormarsch, was man an den Implantaten sehen kann. Eigentlich eine tolle Idee, ich hätte mir gewünscht, dass man mehr von dieser Welt erfährt.


Fazit
Eine gute Idee, die stellenweise auch gut umgesetzt wurde. Leider konnte mich das Buch nicht fesseln.





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