Freitag, 21. März 2014

Filmkritik zu Vampire Academy


Vampire AcademyFantasy
Jugend

Nach der Buchvorlage
von Richelle Mead

Altersfreigabe:
ab 12 Jahre

Kinostart:
13. März 2014

Bewertung:
3 von 5 Tintenkleckse










Copyright © 2012 Universum Film GmbH


Auf der Vampire Academy werden junge Vampire und ihre Wächter ausgebildet. Wächter sind die Beschützer der Vampire, sie sind halb Mensch und halb Vampir.

Auch Rose und ihre Freundin Lissa gehen auf die Vampire Academy. Lissa ist ein Vampir und die letzte Lebende des Vampirclans Dragomir. Sie soll die nächste Königin werden. Ihre Eltern und ihr Bruder sind bei einem Autounfall ums Leben gekommen. Auch Lissa und Rose saßen in dem Auto, sie haben als Einzige überlebt.

Rose, die zu Lissas Wächterin ausgebildet wird, teilt seit dem Unfall mit Lissa ein seltenes Band. Sie träumt beispielsweise dasselbe wie Lissa und kann ab und zu durch Lissas Augen sehen.

Plötzlich passieren auf der Vampire Academy seltsame Dinge. Will jemand Lissa nur Angst einjagen, oder muss sie um ihr Leben fürchten?


Meine Meinung
Eins vorweg: ich habe die Buchreihe bislang noch nicht gelesen, weswegen ich leider keinen Vergleich zum Buch ziehen kann. Aber der Film hat mich zumindest neugierig auf die Buchreihe gemacht.

Zu Beginn wird die Vampire Academy, sowie die unterschiedlichen Vampirarten vorgestellt. Da gibt es beispielsweise die gefährlichen Strigoi, die man nur durch einen silbernen Pflock töten kann. Durch diese kurze Übersicht konnte man der Handlung sofort folgen, was mir gut gefallen hat.

Da ich Bücher mag, die in Internaten spielen, habe ich mich natürlich auch hier sofort wohlgefühlt. Die Academy sieht imposant und sehr alt aus und liegt umgeben von Wäldern.

Die Schauspieler haben mir alle gut in ihren Rollen gefallen, besonders Zoey Deutch, die Rose verkörpert.

Leider ist die Handlung sehr kompakt. Ich hatte das Gefühl, dass viel zu viel in den Film gepackt wurde. Es sollte wohl alles abgehandelt werden: Spannung, Romanzen, Zickenkrieg, Humor, Vampire und das Internatsleben. Dadurch war zwar alles vorhanden, aber man konnte auch in alle Bereiche nur einen kleinen Einblick bekommen. Gerade bei den Liebesgeschichten kamen die Gefühle deswegen leider gar nicht bei mir an. Außerdem gibt es einige sehr blutrünstige Szenen, auf die ich gerne verzichtet hätte.

Die Dialoge waren oftmals auch nicht umgangssprachlich, wie ich es in einem Jugendfilm erwarten würde. Hier wurden Reden geschwungen, die nicht zu den Rollen passten und übertrieben wirkten.

Ab und zu konnte ich auch herzlich lachen, leider kam mir der Film dadurch auch wie eine Parodie vor.


Fazit
Für Fans von Jugendfilmen und Vampiren ist der Film sicherlich eine nette Unterhaltung.

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