Montag, 10. März 2014

Buchrezension zu „Ein Zuhause für das Glück“ von Beth Wiseman

Ein Zuhause für das Glück

























Christlicher Roman
Taschenbuch: 336 Seiten
Erscheinung: 08. Januar 2014
Verlag: SCM Hänssler
ISBN: 978377515506
empfohlener Verkaufspreis: 15,95€ [D]
Leseprobe

Bewertung:
5 von 5 Tintenkleckse



Klappentext







Brooke hat ihren verstorbenen Ehemann sehr geliebt und jede Hoffnung auf ein neues Glück begraben. Doch als ein Fremder in die Stadt zieht und einen alten Familiensitz kauft, wird sie neugierig.
Da sie schon immer ahnte, dass das große Haus ein Geheimnis verbirgt, kann sie nicht abwarten, es von innen zu sehen. Und der neue Besitzer ist unbestreitbar anziehend. Doch auch Owen hat eine bittere Enttäuschung erlebt. Kann das geheimnisvolle Haus den beiden eine neue Chance für die Liebe schaffen?



Meine Meinung
Ein Zuhause für das Glück ist das erste Buch, das ich von Beth Wiseman gelesen habe. Aber es war mit Sicherheit nicht das Letzte. Der Schreibstil ist wundervoll, sehr gefühlvoll und er bringt einem die Charaktere schnell und tiefgründig näher.

Brooke ist eine liebevolle Mutter, die vor 2 Jahren ihren Mann verloren hat. Als Owen in ihr Leben tritt muss sie sich zum ersten Mal mit dem Gedanken auseinandersetzen, ob sie sich auf eine neue Liebe einlassen könnte. Hin- und hergerissen zwischen aufkeimenden Gefühlen und ihrem schlechten Gewissen ihrem verstorbenen Ehemann gegenüber erlebt man Brookes Gefühlschaos mit. Ihre beiden Kinder stehen sehr unterschiedlich zu dem Thema. Während ihre Tochter sich über einen neuen Mann im Haus freuen würde, ist ihr Sohn demgegenüber total abgeneigt.

Owen wurde von seiner Exfrau ein Jahr lang betrogen, bevor er es herausfand. Noch dazu mit seinem Geschäftspartner. Er hat das Vertrauen in die Frauenwelt verloren und möchte sich momentan nur der Renovierung seines neu gekauften Hauses widmen.

Was mir sehr gut gefallen hat sind die ganzen Nebencharaktere, die auftreten.

Da gibt es beispielsweise Hunter, ein Junge, der seinen Weg noch finden muss. Seine Eltern sind immer wieder in einer Entzugsklinik, seine Großmutter ist Alkoholikerin, die zumindest versucht, ihn liebevoll zu erziehen. Hunter möchte sein Leben in den Griff bekommen, hat es aber aufgrund seiner Vergangenheit und auch dem Ruf, den seine Familie hat, sehr schwer.

Das Buch ist durchzogen von schönen, gefühlvollen Momenten, aber auch von tragischen Ereignissen. Diese Mischung passt hervorragend und macht das Buch besonders.

Es ist ein christliches Buch, in dem christliche Werte angesprochen werden. Wenn man darüber nichts lesen möchte, dann kann ich das Buch nicht empfehlen. Meiner Meinung nach sind die christlichen Themen gut eingebunden und keinesfalls störend. Natürlich geht man in die Kirche und spricht von Gott, weswegen es vielleicht nicht für jeden geeignet ist. Das muss man selbst entscheiden.


Fazit
Gefühlvoll, ereignisreich, mit einigen liebenswerten Nebencharakteren ist dieses Buch ein wahrer Schatz für alle, die gerne christliche Bücher lesen.

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