Freitag, 17. Januar 2014

Buchrezension zu Der Tag wird kommen von Nina Vogt-Østli

Der Tag wird kommenAuf einen Blick

Jugendbuch

Romantik: nein
Dystopie: ein wenig
Spannung: ja
Abenteuer: ja
Komödie: nein
Familie: ja

Bewertung:
4 von 5 Tintenkleckse











Hans Petter ist ein Teenager, der sich in den letzten Jahren immer mehr in seinem Zimmer verschanzt hat. Er hat keine Freunde, spielt nur am PC. In der Schule möchte er nicht auffallen, er versucht, möglichst unsichtbar zu sein.

Er wurde schon in der Grundschule gemobbt. Immer wieder musste er Schläge von Andreas einstecken, keiner half ihm. Als seine Mutter sich einmischte wurde es noch schlimmer. Als er in die Mittelstufe gekommen ist, hat das Mobbing aufgehört. Doch plötzlich fängt Andreas wieder grundlos an ihm zu drohen. Er fängt ihn auf dem Schulweg ab und jagt ihm Angst ein, droht Prügel an.

Als er wieder am PC sitzt bekommt er eine Chatnachricht von Fera. Doch wer steckt hinter Fera? Zunächst ist Hans Petter vorsichtig, doch schon bald wird sie seine einzige Freundin.

Lesegrund:
Da Mobbing leider ein sehr ernstes und aktuelles Thema ist war ich neugierig auf das Buch. Ein Buch aus der Sicht des Opfers, das sich rächt. So hatte ich jedenfalls den Klappentext verstanden.

Cover:
Gefällt mir nicht sonderlich, ich glaube, es spricht eher Jungs an. Vermutlich hätte ich es nicht weiter beachtet, aber ich bin sehr froh, dass ich auf das Buch aufmerksam geworden bin.

Fazit:
Ganz anders als erwartet, ich bin positiv überrascht.

Hans Petter ist ein hochintelligenter Junge, der schon in der Grundschule zum Opfer wird. Man weiß nicht, warum Andreas ausgerechnet ihn ausgewählt hat, aber einmal deutet Andreas an, dass Hans Petter sich doch einmal verteidigen soll. Doch der lässt die dummen Sprüche und Prügel über sich ergehen und versucht nicht einmal, sich zu wehren. Da er ein ruhiger Junge ist und sich lieber zurückzieht, um nicht aufzufallen, hat er auch keine Freunde und verbringt viel Zeit vor seinem Computer.

Hier bekommt er eine Chatnachricht von Fera. Zuerst denkt Hans Petter, dass es sich um einen Streich handelt. Fera ist auch 15 Jahre alt und behauptet aus der Zukunft zu kommen. Ihre Erzählungen sind sehr dystopisch, sie könnten aus einem Science Fiction Film stammen. Die Menschheit hätte sich fast selbst vernichtet und Fera ist neugierig, wie das Leben vor der Katastrophe war.

Natürlich rätselt man als Leser mit, wer sich hinter Fera verbirgt. Oder stammt sie tatsächlich aus der Zukunft?

Das Buch ist von der ersten Seite an spannend und es ist unglaublich, dass sich diese Spannung bis zum Ende auf dem gleichen Niveau hält. Ich konnte das Buch nicht aus den Händen legen. Durch die vielen Chatnachrichten zwischen Hans Pettar und Fera vergehen die Seiten auch wie im Flug. Ich hätte gerne noch mehr über die Beiden gelesen.


Der Tag wird kommen von Nina Vogt-Østli
Gebundene Ausgabe: 240 Seiten
Erscheinung: 15. Januar 2014
Verlag: Coppenrath
ISBN: 978-3649613862
empfohlener Verkaufspreis: 14,95€ [D]
Leseprobe

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