Donnerstag, 2. Januar 2014

Buchrezension zu Bridget Jones – Mad about the boy von Helen Fielding

Bridget Jones Mad about the boyAuf einen Blick

Frauen

Romantik: ein wenig
Dystopie: nein
Spannung: nein
Abenteuer: nein
Komödie: ein wenig
Familie: ein wenig

Bewertung:
2 von 5 Tintenkleckse













Bridget Jones ist mittlerweile Anfang 50 und muss als alleinerziehende Mutter ihr Leben meistern. Nach 5 Jahren Trauer um ihren Mann will sie nun nicht mehr allein sein. Ihre Freunde unterstützen sie im Dating-Dschungel und schon bald lernt Bridget den 29jährigen Roxxter kennen.

Lesegrund:
Natürlich habe ich mich wie viele andere darüber gefreut, dass es einen neuen Bridget Jones Roman gibt.

Cover:
Passt eigentlich gut zur Handlung, auch wenn ich es nicht sonderlich schön finde.

Fazit:
Bridget Jones ist zurück. Leider.

Nachdem ich das Buch nun gelesen habe würde ich gerne die Zeit zurückdrehen, denn nun kann ich mich leider auch nicht mehr an den ersten beiden Bänden erfreuen.

Was wir gleich zu Anfang erfahren – und was auch bereits in der Presse immer wieder genannt wurde, weswegen es kein Spoiler mehr ist: Mark Darcy ist tot. Er und Bridget waren verheiratet und haben zwei gemeinsame Kinder.

Natürlich wollte ich an diesem Punkt schon nicht mehr weiterlesen, aber trotzdem war ich neugierig, wie es weitergeht. Und siehe da: wirklich positiv ist, dass Bridget sich an einer Stelle noch einmal ganz rührend von Mark verabschiedet, so dass ich mich emotional auch von der Figur trennen konnte und mich voll auf Bridget und ihr Single-Dasein konzentrieren konnte.

Das grundlegende Problem, das ich mit dem Buch habe, ist nicht, dass Bridget gealtert ist. Oder dass anfangs wirklich das Niveau sehr tief gehalten wurde. Beispielsweise wurde ausführlichst von einem Magen-Darm-Problem der Kinder erzählt, so dass einem schon selbst schlecht wird.

Am schlimmsten empfand ich, dass Bridget ihrem Alter nicht gerecht wird. Sie soll Anfang 50 sein, benimmt sich aber noch immer, als wäre sie ein kinderloser Single. Natürlich kann man auch im Alter noch schusselig sein, das sind liebenswerte Eigenschaften. Aber sie kümmert sich kaum um ihre Kinder, in meinen Augen ist sie eine richtige Rabenmutter.

Noch dazu stellt sie ihre Männerbekanntschaften über die Kinder, Hauptsache, man kann mit dem Toy Boy schöne Stunden verbringen.

Ihre Ehe und die Kinder sollten sie reifer gemacht haben und ich vermisse hier ganz klar eine Weiterentwicklung des Charakters. Nur auf dem Papier zu schreiben, dass Bridget nun Anfang 50 ist, reicht dafür nicht aus. Das Leben kann doch nicht spurlos an einem vorbei gehen.

Bridget Jones – Mad about the boy von Helen Fielding
Taschenbuch: 400 Seiten
Erscheinung: 10. Oktober 2013
Verlag: Jonathan Cape
ISBN: 978-0224098106
Leseprobe


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen