Donnerstag, 28. November 2013

Buchrezension zu Von einer, die auszog, Gutes zu tun von Theresa Voigt

Von einer, die auszog, Gutes zu tun
Auf einen Blick


Biografie
Christlicher Roman

Romantik: ein wenig
Dystopie: nein
Spannung: nein
Abenteuer: ein wenig
Komödie: ein wenig
Familie: ein wenig

Bewertung:
4 von 5 Tintenkleckse
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Wie viele Menschen überlegt auch Theresa am Jahresende, welche Vorsätze sie sich für das neue Jahr vornimmt. Sie kommt sie auf die Idee, dass sie im neuen Jahr 365 gute Taten vollbringen will.

Im Januar 2010 startet sie ihren Blog, auf dem sie von ihrem guten Taten berichten will. Ihr Fazit: Wer Gutes tut, darf auch Gutes erwarten.

Lesegrund:
Mich hat die Idee von Theresa sofort angesprochen und ich wollte mehr über ihr Projekt erfahren. Außerdem war ich neugierig, welche guten Taten sie vollbringt.

Cover:
Ich mag das Cover – ein schönes, auffälliges Motiv und tolle Farben. Es erinnerte mich ein wenig an einen Chick-lit Roman, im Buchladen hätte ich das Buch auf jeden Fall in die Hand genommen.

Fazit:
Ein inspirierendes Buch, das man häppchenweise genießen sollte.

Das Buch ist insgesamt eine wirklich gute Inspiration, selbst gute Taten zu vollbringen. Manche der guten Taten, die beschrieben werden, sind für mich selbstverständlich. Vermutlich hätte ich sie nicht gleich als gute Taten betitelt, aber andererseits ist es auch schön zu lesen, dass man selbst gute Taten verbringt, ohne, dass einem dies bewusst ist.

Der Schreibstil gefällt mir richtig gut, er ist sehr persönlich und locker.

Ab und zu hatte ich das Gefühl, dass Theresa etwas für ihre guten Taten erwartet, was sich aber im Laufe des Buches bessert.

Theresa beschreibt ihre guten Taten, die immer in einer netten Geschichte verpackt sind.

Neben den guten Taten gibt es immer wieder einen kleinen Abschnitt über die Empfängertypen. Menschen, die gute Taten beispielsweise gar nicht annehmen wollen und sofort eine Gegenleistung geben wollen. Diese Stellen waren interessant und oftmals musste ich schmunzeln, weil mich diese Empfängertypen an Freunde und Familienmitglieder erinnert haben.

Etwas schade fand ich, dass man kaum Leserkommentare im Buch findet. Das hätte das Buch sicherlich ein bisschen aufgelockert.

Wenn man das Buch an einem Stück liest kann es langatmig werden. Deswegen würde ich empfehlen, dass man das Buch genießt und lieber immer mal wieder auf das Buch zurückgreift. So wird man auch immer wieder selbst an die guten Taten erinnert.
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Von einer, die auszog, Gutes zu tun von Theresa Voigt
Taschenbuch: 224 Seiten
Erscheinung: September 2013
Verlag: Gerth Medien
ISBN: 9783865919069
empfohlener Verkaufspreis: 14,99€ [D]
Leseprobe

Dienstag, 26. November 2013

blanvalet Challenge 2014

blanvalet Challenge

Bereits zum dritten Mal in Folge wird es auf Lesendes Katzenpersonal eine blanvalet Challenge geben.

Ich hatte schon letztes Jahr überlegt daram teilzunehmen, war mir allerdings nicht sicher, ob ich die Zeit finde, so viele Bücher zu lesen.

Nun werde ich mutig sein und mich für 2014 anmelden.

Ich bin gespannt, ob es mir gelingt, 20 blanvalet - Bücher zu lesen und werde hier ab Januar über meine Fortschritte berichten.

Wer sich für die Challenge interessiert kann sich auf Lesendes Katzenpersonal darüber informieren. Einfach auf das obige Logo klicken.



Freitag, 22. November 2013

Buchrezension zu Yggdrasil der Weltenbaum von Cathrin Kühl (Hrsg.)

Yggdrasil der Weltenbaum
Auf einen Blick


Anthologie
Urban-Fantasy

Romantik: ein wenig
Dystopie: nein
Spannung: ja
Abenteuer: ja
Komödie: ein wenig
Familie: ein wenig

Bewertung:
4 von 5 Tintenkleckse

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Klappentext:
Weltenbaum, Lebensbaum, Weltesche – Yggdrasil hat viele Namen im Laufe der Jahrhunderte erhalten. Und Legenden, eine fantastischer als die andere, haben sich in und um ihn abgespielt. Ist die Geschichte um Thor und die Midgardschlange wirklich so abgelaufen? Was macht Nidhögg, falls er nicht gerade an den Baumwurzeln nagt? Hat Loki noch weitere Eigenschaften, außer seine Mitmenschen auszutricksen? Können die nordischen Götter in unsere Welt eingreifen? Was passiert, wenn ein Krieger nicht im Kampf fällt, sondern auf andere Art ums Leben kommt? Sind Hugin und Munin wirklich Raben? Und wo verstecken sich die Drachen auf Yggdrasil? Siebzehn Autoren gehen dem Mythos Lebensbaum auf den Grund und erzählen Geschichten, die niemandem bislang bekannt waren.

Lesegrund:
Anthologien lese ich immer gerne. Ich mag die Zusammenstellung verschiedener Geschichten. Jede hat ihren eigenen Schreibstil und man entdeckt dabei auch tolle Autoren.

Cover:
Es ist eines der Cover, die man immer wieder anschauen kann, um Neues darauf zu entdecken. Außerdem passt es gut zum Thema.

Fazit:
Taucht ein die nordische Götterwelt.

Die Anthologie ist eine bunte Mischung mit vielen verschiedenen Einblicken in die nordische Götterwelt.

Gleich am Anfang wird Yggdrasil vorgestellt, der Weltenbaum. Seine Äste erstrecken sich in die neun Welten, er ist eine immer wiederkehrende Konstante in den Geschichten.

So richtig anfreunden konnte ich mich mit den nordischen Sagen leider nicht, der Funke ist einfach nicht übergesprungen. Was aber nicht daran lag, dass die Kurzgeschichten schlecht sind, ganz im Gegenteil. Sie sind gut gemischt, erstrecken sich von den Göttern über diverse Fabelwesen bis hin zu den Sterblichen. Fans von Thor und Loki kommen hier sicherlich auf ihre Kosten.

Es ist immer interessant, welche Geschichten einem nach dem Lesen noch im Kopf bleiben. Bei dieser Anthologie erinnere ich mich besonders an „Die ewigen Schlachtfelder“ von Linda Sack. Eigentlich mag ich keine Kampfgeschichten, aber hier geht es um den letzten Kampf eines Kriegers, um in Walhalla einzuziehen und um das Leben und den Übergang zum Tod. Die Geschichte hat mich besonders berührt.


Yggdrasil der Weltenbaum von Cathrin Kühl (Hrsg.)
Taschenbuch: 207 Seiten
Erscheinung: 2013
Verlag: Wölfchen Verlag
ISBN: 978-3-943406-25-2
empfohlener Verkaufspreis: 12,90€ [D]
Leseprobe

Donnerstag, 21. November 2013

Buchrezension zu Gallagher Girls – Mädchen sind die besseren Spione von Ally Carter

Gallagher Girls 2Auf einen Blick

Romantik: ein wenig
Dystopie: nein
Spannung: ja
Abenteuer: ja
Komödie: ein wenig
Familie: ein wenig

Band 2 von 6

Bewertung:
5 von 5 Tintenkleckse

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Geheimnisvolle Umbaumaßnahmen in der Gallagher Akademie: niemand weiß zunächst, warum ein Teil des Gebäudes gesperrt ist. Doch Cammie und ihre Freundinnen finden es schnell heraus: Die Gallagher Akademie bekommt Gäste – Jungs, die ebenfalls eine Akademie für angehende Agenten besuchen.

Das bringt natürlich viel Chaos in die Mädchenclique, zumal der attraktive Zach immer wieder Cammie begegnet.

Lesegrund:
Nach Band eins musste ich natürlich wissen, wie es mit Cammie und ihren Freundinnen weitergeht.

Cover:
Mir hat das Cover von Band 1 schon nicht gefallen, ich finde, es spiegelt den Inhalt nicht wieder. Band 2 passt in die Reihe, leider noch immer nicht mein Geschmack.

Fazit:
Nachdem ich den ersten Band gelesen hatte, habe ich mir sofort Band zwei gekauft. Ich konnte einfach nicht abwarten, wie es weitergeht. Und es hat sich gelohnt. Auch den zweiten Band "Mädchen sind die besseren Spione" habe ich nicht mehr aus der Hand gelegt.

Natürlich dreht sich wieder alles um Cammies Leben im Internat und auch um Jungs - doch diese Jungs sind keine normalen Jungs, sondern ebenfalls Spione. Eine neue Herausforderung für die Mädchen.

Cammies erste Liebe Josh begegnet ihr zwar, jedoch scheint er sich an nichts mehr zu erinnern. Schade, aber wie im wahren Leben ist es leider oft so, dass Jungs in diesem Alter kommen und gehen.

Auch die Spionagetätigkeiten, die die Mädchen lernen sollen, kommen in diesem Band nicht zu kurz, was wieder für Spannung und Abenteuer sorgt.

Gallagher Girls – Mädchen sind die besseren Spione von Ally Carter Taschenbuch: 256 Seiten
Erscheinung: 15. Juli 2013
Verlag: Planet Girl ISBN: 978-3522503327
empfohlener Verkaufspreis: 12,95€ [D]
Leseprobe

Jetzt für den lovelybooks Leserpreis 2013 abstimmen

lovelybooks Leserpreis 2013

Endlich ist es wieder soweit - bereits zum fünften Mal wird bei lovelybooks der Leserpreis vergeben.

Bis einschließlich Donnerstag, 28. November 2013, könnt Ihr hier abstimmen.

Es gibt 15 Kategorien, in denen Ihr nicht nur für Eure Lieblingsbücher- und autoren abstimmen könnt, sondern beispielsweise auch für den bestem Buchtitel oder das beste Buchcover.

Mein Stimmrecht habe ich gerade genutzt und meine Stimmen abgegeben. Manchmal war das gar nicht so einfach, gerade im Fantasy- und Jugendbuchbereich hätte ich gerne mehr als eine Stimme abgegeben :)

Wie steht Ihr zum lovelybooks Leserpreis?
Nutzt Ihr Eure Chance, hier für Eure Lieblinge zu stimmen?
Was sind Eure Favoriten?




Dienstag, 19. November 2013

Buchrezension zu Aussicht auf Sternschnuppen von Katrin Koppold

Aussicht auf SternschnuppenAuf einen Blick

Frauen
Chick-lit

Romantik: ein wenig
Dystopie: nein
Spannung: nein
Abenteuer: ein wenig
Komödie: ein wenig
Familie: ein wenig

Bewertung:
3 von 5 Tintenkleckse

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Helga und ihr italienischer Freund Giuseppe sind glücklich. Eigentlich. Doch dann findet Helga eine SMS, durch die sie Zweifel bekommt. Betrügt Giuseppe sie?

Kurzerhand folgt sie Giuseppe, der gerade geschäftlich nach Lucca unterwegs ist, zum Flughafen. Da aufgrund einer Aschewolke der Flugraum gesperrt ist, kann Giuseppe nicht fliegen. Helga sieht nur noch, wie Giuseppe mit zwei Frauen in einen Mietwagen steigt.

Helga zögert nicht lange und versucht auch einen Mietwagen zu ergattern. Leider gibt es nur noch einen Smart, den sie sich mit einem arroganten Raucher teilen muss. Es stellt sich heraus, dass Nils, der arrogante Raucher, anscheinend auch noch ein selbstverliebter Schauspieler ist. Eine amüsante Fahrt in Richtung Italien beginnt.


Lesegrund:

Das Buchcover war so auffällig, dass ich das Buch lesen wollte. Außerdem hatte ich mal wieder Lust auf einen Chick-lit Roman.

Cover:
Obwohl mir das Cover sehr gut gefällt vermittelt es meiner Meinung nach einen falschen Eindruck. Ich habe auf den ersten Blick eine romantische Liebesgeschichte dahinter vermutet, aber es ist ein witzig-frecher Roman.

Fazit:
Insgesamt eine nette Handlung, die leider oftmals viel zu übertrieben dargestellt wird.

Helga ist eine sympathische Frau, die von einer gemeinsamen Zukunft mit dem Italiener Giuseppe träumt. Alles scheint perfekt, bis sie eine SMS liest, aus der sie schließt, dass Giuseppe sie betrügt.

Die Turbolenzen beginnen bereits auf den ersten Seiten, als Helga ihren Giuseppe am Flughafen zur Rede stellen will und feststellt, dass sie zu spät kommt. Giuseppe steigt gerade mit zwei Frauen in einen Mietwagen.

Spontan beschließt sie, ihrem Giuseppe in die Toskana zu folgen. Den letzten Mietwagen muss sie sich dann auch noch mit einem Raucher teilen, der auf den ersten Blick ziemlich arrogant ist. Hier beginnt die gemeinsam Fahrt, von München in die Toskana.

Es gibt einige Höhen und Tiefen, oftmals etwas zu lachen und auch ein paar ernste Themen, mit denen sich die Protagonisten auseinandersetzen.

Nils hat es nicht so einfach, wie es zunächst scheint und es ist schön zu lesen, wie man ihn im Laufe der Fahrt immer besser kennenlernt.

Insgesamt konnte mich das Buch leider nur mittelmäßig begeistern. Chick-lit Bücher neigen bekanntlich dazu, dass alles etwas übertrieben dargestellt wird. Bei „Aussicht auf Sternschnuppen“ ist es leider so, dass einige Stellen extrem übertrieben dargestellt wurden, was mir nicht gefallen hat.

Helga und Nils haben es beispielsweise eilig, in der Toskana anzukommen. Dennoch macht Nils einen großen Umweg, um eine kleine, ca. zweistündige Wandertour, zu unternehmen. An solchen Stellen war mir die Handlung dann zu absurd.

Es gibt bereits einen zweiten Roman aus der Sternschnuppen-Reihe: „Zeit für Eisblumen“. Allein das Cover ist schon wieder so schön, dass das Buch auf meiner Weihnachts-Wunschliste ganz oben steht.


Aussicht auf Sternschnuppen von Katrin Koppold
Taschenbuch: 296 Seiten
Erscheinung: 2013
Verlag: Aureolus Verlag
ISBN: 978-3000404177
Empfohlener Verkaufspreis: 9,95€ [D]
Leseprobe

Freitag, 15. November 2013

Buchrezension zu Das Wasserschloss von Megan Frazer Blakemore

Das WasserschlossAuf einen Blick

Jugendbuch
Fantasy

Romantik: nein
Dystopie: nein
Spannung: ja
Abenteuer: ja
Komödie: nein
Familie: ein wenig

Bewertung:
4 von 5 Tintenkleckse

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Ephraim Appledore zieht mit seinen Eltern und zwei Geschwistern in ein riesiges, altes Herrenhaus. Sein Vater hatte einen Schlaganfall und seine Mutter hofft, dass es dem Vater in dieser neuen Umgebung bald besser geht.

Die Geschwister leben sich ganz gut ein, in dem großen Haus gibt es immer wieder etwas zu entdecken. Bald finden Ephraim und seine neuen Freunde heraus, dass Ephraims Uropa an einem Elixier geforscht hat, dem „Wasser des Lebens“ und begeben sich im Haus auf die Suche nach Hinweisen.

Lesegrund:
Ein altes Herrenhaus und die Suche nach einem Lebenselixier – das Buch hat sich spannend angehört.

Cover:
Das Cover hat mich sofort angesprochen – es sieht mysteriös aus, ein fantastisches Schloss unter Wasser. Ich finde es sieht auch nach einer Mischung aus Kinder- und Jugendbuch aus und passt somit zur Handlung.

Fazit:
Das Buch beginnt sehr schnell – die Familie zieht in dem neuen Haus ein, man erfährt nur, dass der Vater einen Schlaganfall hatte. Über das bisherige Leben der Familie erfahren wir nichts. Es werden auch einige Charaktere gleich zu Beginn vorgestellt, so dass ich mich zuerst einmal zurechtfinden musste.

Die Kinder hören im Haus ein merkwürdiges, unheimliches Summen. Mutig erforschen sie das Haus.

Sehr gut hat mir gefallen, dass immer wieder Rückblenden in die Vergangenheit eingebaut wurden, so hat man den Uropa von Ephraim auch kennengelernt und seine Suche nach dem Elixier des Lebens ein Stück begleitet.

Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen, meiner Meinung nach ist es eine Mischung aus Kinder- und Jugendbuch und am besten geeignet für Kinder zwischen 11 und 13 Jahren. In diesem Alter ist die Geschichte besonders spannend, ich könnte mir vorstellen, dass sich ältere Jugendliche stellenweise langweilen könnten.


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Das Wasserschloss von Megan Frazer Blakemore
Gebundene Ausgabe: 368 Seiten
Erscheinung: 25. Juli 2013
Verlag: Carlsen
ISBN: 978-3551556448
empfohlener Verkaufspreis: 16,90€ [D]
Leseprobe