Montag, 27. Mai 2013

Buchrezension zu Die Auserwählte von Jennifer Bosworth

Die AuserwählteAuf einen Blick

Jugendbuch
Dystopie

Romantik: ein wenig
Dystopie: ja
Spannung: ja
Abenteuer: ja
Komödie: nein
Familie: ein wenig

Bewertung:
3 von 5 Tintenkleckse

Ein Erdbeben hat L.A. fast komplett zerstört, die wenigsten Überlebenden haben noch ein Zuhause. Unter den Glücklichen, deren Haus noch steht, ist Mia Price. Sie lebt dort zusammen mit ihrem Bruder und ihrer Mutter. Doch seit dem Erdbeben verhält ihre Mutter sich merkwürdig, sie kümmert sich um nichts mehr und ihre einzigen Gedanken scheinen sich nur noch um Prophet zu drehen. Prophet prophezeit das baldige Ende der Erde, denn das Erdbeben war nur ein Vorbote der drohenden Apokalypse.

Da die Lebensmittel knapp werden müssen Mia und ihre Bruder zur Schule gehen – dort bekommt jeder Schüler mittags etwas zu essen. Doch auch in der Schule sind die Anhänger von Prophet dabei die Schüler zu rekrutieren.

Doch das ist nicht die einzige Glaubensgemeinschaft, die es auf Mia abgesehen hat. Denn Mia ist besonders – sie wurde schon oft von Blitzen getroffen und sehnt sich sogar nach dieser Energie, die sie beim Blitzeinschlag durchströmt.

Lesegrund:
Vor allem hat mich bei dieser Dystopie gereizt, dass es nicht nur um den Weltuntergang, sondern um verschiedene Glaubensgemeinschaften geht.

Cover:
Das Cover ist perfekt zum Thema umgesetzt, da es immer wieder um Blitze geht. Zudem ist es eine sehr düstere Stimmung, die auch ständig im Buch zu spüren ist.

Fazit:
Anfangs hat mir das Buch richtig gut gefallen. Man ist schnell im Geschehen, das Erdbeben ist bereits vorbei und man möchte wissen, was es mit Mia auf sich hat.

Mia und ihr Bruder gehen wieder zur Schule, da sie dort essen bekommen. Die Lebensvorräte gehen zu Ende, die Mutter kann sich um nichts kümmern. Mia vermutet, dass ihre Mutter unter einem Trauma leidet, denn sie war zum Zeitpunkt des Erdbebens in der Stadt und wurde dort verschüttet. Tagelang lag sie unter der Erde, bis sie gerettet wurde.

In der Schule passieren einige Dinge, so dass ich beim Lesen das Gefühl hatte, dass Mia bis abends in der Schule war. Doch die Ereignisse in der Schule sind nur der Anfang, denn auch nach der Schule hat Mia einen sehr langen und ereignisreichen Tag. Es passiert so unheimlich viel an diesem einen Tag, dass es mir wie eine Woche vorkam.

Nachdem nun in etwa ein Drittel des Buches vorbei war, habe ich auf die weiteren Ereignisse gehofft. Doch hier wurde ich enttäuscht. Es passieren zwar immer wieder einige Dinge in einer relativ kurzen Zeit, aber alles wird mir zu oberflächlich abgehandelt.

Die Charaktere selbst waren leider auch sehr oberflächlich geschildert, so dass ich keine emotionale Bindung aufbauen konnte.

Leider konnte mich das Buch nie komplett in seinen Bann ziehen. Es war ein durchschnittliches Lesevergnügen, ich bereue nicht, es gelesen zu haben. Aber es war leider auch kein besonderes Buch.


Die Auserwählte von Jennifer Bosworth
Taschenbuch: 416 Seiten
Erscheinung: 18. Februar 2013
Verlag: Goldmann Verlag
ISBN: 978-3442477012
empfohlener Verkaufspreis: 12,99€ [D]
Leseprobe

Mittwoch, 22. Mai 2013

Buchrezension zu Auracle von Gina Rosati

AuracleAuf einen Blick

Jugendbuch
Fantasy

Romantik: ein wenig
Dystopie: nein
Spannung: ja
Abenteuer: ein wenig
Komödie: ein wenig
Familie: ein wenig

Bewertung:
3 von 5 Tintenkleckse

Die 16jährige Anna hat eine besondere Gabe, von der nur ihr bester Freund Rei weiß: sie kann ihren Körper verlassen und Astralreisen unternehmen. Rei hat dabei kein gutes Gefühl und warnt Anna vor den Folgen, wie beispielsweise im Weltall von einem schwarzen Loch verschluckt zu werden.

Schnell stellt sich heraus, dass Rei leider Recht behält. Als ihre Mitschülerin Taylor unerwartet stirbt nimmt diese Annas Körber ein. Anna kann nicht mehr in ihren Körper zurückkehren und muss nun einen Weg finden, Taylor loszuwerden. Das ist schwieriger als gedacht, denn Taylor scheint sich in Rei, Annas besten Freund, verliebt zu haben. Und auch Anna entdeckt, dass Rei längst mehr als nur ein guter Freund für sie ist.

Lesegrund:
Tolles Cover, spannender Klappentext. Die Idee der Astralreisen habe ich so in noch keinem Jugendbuch gelesen, weswegen ich davon sofort begeistert war.

Cover:
Mystisch und faszinierend, passend zum Klappentext. Mir gefällt das Cover wirklich sehr gut. Im Hintergrund erkennen wir den Wasserfall, zu dem es die Protagonisten immer wieder hinzieht.

Fazit:
Ein kurzweiliges Lesevergnügen.

Der Klappentext hatte mich sofort überzeugt: ein Mädchen, das seinen Körper verlassen kann und um die Liebe des besten Freundes kämpfen muss. Ein mystisches Jugendbuch mit einer spannenden Handlung, diese Bücher lese ich wirklich sehr gerne.

Leider beginnt das Buch sehr langatmig, hinzukommt, dass der Schreibstil der Autorin sehr kindlich ist. Ich bin ein Fan von Jugendbüchern und mag den typisch einfachen Schreibstil, aber dieser ist für meinen Geschmack zu einfach.

Die Charaktere sind gut beschrieben, Anna ist ein sympathisches Mädchen, ein typischer Teenager. Rei, ihr bester Freund, ist Asiate. Er trainiert seit einem Jahr zusammen mit seinem Freund Seth, die beiden gehen Joggen und machen Krafttraining, so dass Rei und Seth sich zum Mädchenschwarm der Schule entwickeln. Taylor ist ein verwöhntes Mädchen aus gutem Hause, hübsch und reich. Sie hat eine coole Clique und ist beliebt. Zu Lebzeiten flirtet Taylor immer wieder Seth an, der nicht auf ihre Flirtversuche reagiert. Das wird ihr dann leider auch zum Verhängnis.

Taylor ist ein interessanter Charakter, der mir während der Handlung immer mehr ans Herz gewachsen ist. Sie hat zwar Annas Körper eingenommen, hatte aber auch keine andere Wahl als den Tod. Sie hängt noch sehr an ihrem Leben und versucht, das Beste aus Annas Leben für sich herauszuholen.

Dadurch, dass Anna immer länger ohne Körper ist, entwickelt sie Möglichkeiten, sich mit Rei zu verständigen und die Beiden recherchieren und testen, wie sie Taylor aus Annas Körper bekommen. Hier wird die Handlung wirklich spannend. Zudem kommt, dass die Polizei sich wegen Taylors Tod einschaltet. Ohne zu viel verraten zu wollen kann ich sagen, dass das Buch hier an Spannung gewinnt.

Das Thema von Auracle ist wirklich gut gewählt, aber meiner Meinung nach hätte man noch mehr aus der Geschichte holen können. Vieles ist leider sehr vorhersehbar. Dennoch ist es insgesamt unterhaltsam.


Auracle von Gina Rosati
Gebundene Ausgabe: 368 Seiten
Erscheinung: 05. Februar 2013
Verlag: bloomoon
ISBN: 978-3760789071
empfohlener Verkaufspreis: 16,99€ [D]
Leseprobe

Vielen Dank an BloggDeinBuch für das Rezensionsexemplar.
Kaufen könnt Ihr Auracle direkt HIER.


Dienstag, 21. Mai 2013

Buchrezension zu Himbeersommer von Anja Saskia Beyer

HimbeersommerAuf einen Blick

Roman
Chick-lit

Romantik: ein wenig
Dystopie: nein
Spannung: nein
Abenteuer: nein
Komödie: ja
Frauen: ja
Familie: ein wenig

Bewertung:
4 von 5 Tintenkleckse


Die chaotische Architektin Nora wünscht sich sehnlichst ein Kind, was die Beziehung zu ihrem langjährigen Freund Tobias immer mehr zum Kriseln bringt. Um ihre Beziehung zu retten hat Nora eine sehr außergewöhnliche Idee. Ihre beste Freundin Jackie kann nur noch mit dem Kopf schütteln, aber Nora lässt sich nicht von ihrer Idee abbringen. Richtig kompliziert wird es, als Daniel auftaucht – er ist zwölf Jahre jünger und Nora fühlt sich geschmeichelt, als Daniel beginnt sie zu umwerben.

Letztendlich muss Nora sich für einen der beiden Männer entscheiden.


Lesegrund:

Himbeersommer – allein der Name klingt schon so verführerisch und da der Klappentext eine amüsante Handlung verspricht wollte ich das Buch unbedingt lesen.

Cover:
Das Cover gefällt mir nicht so gut. Ich vermisse hier ein paar Himbeeren, denn die kommen immer wieder im Buch vor.

Fazit:
Eine perfekte Urlaubslektüre, die durch einen spritzig-sarkastischen Schreibstil überzeugt.

Seit langer Zeit habe ich mal wieder ein Chick-lit Buch gelesen und war begeistert. Das Buch lässt sich spritzig und flüssig lesen, außerdem mag ich den sarkastischen Unterton sehr gerne, ein toller Schreibstil. Das Buch dreht sich um Nora, die unbedingt ein Kind möchte. Als sie erfährt, dass ihr Freund Tobias etwas vor ihr geheim gehalten hat, wird die Beziehung auf die Probe gestellt.

Dann taucht Daniel auf – jünger als Tobias, er umschmeichelt Nora und sie verliebt sich ein bisschen in ihn. Auf den ersten Blick ist er einfach perfekt. Doch nach den gemeinsamen Jahren mit Tobias kann Nora sich nicht für einen der beiden Männer entscheiden.

Es ist ein ernstes Thema, das aber durch viel Humor gut verpackt wird.

Insgesamt ein wirklich toller Roman, an dem ich kaum etwas zu bemängeln habe. Ab und an hätte ich mir gewünscht, dass Situationen etwas ausführlicher beschrieben werden.

Trotzdem eine klare Kaufempfehlung, denn es ist ein schöner und witziger Roman über Freundschaft und Liebe.


Himbeersommer von Anja Saskia Beyer
Taschenbuch: 288 Seiten
Erscheinung: 27. Februar 2013
Verlag: DOYÉ
ISBN: 978-3981584325
empfohlener Verkaufspreis: 9,95€ [D]
Leseprobe


Buchrezension zu Spiegelriss von Alina Bronsky

SpiegelrissAuf einen Blick

Jugendbuch
Dystopie

Romantik: ein wenig
Dystopie: ja
Spannung: ja
Abenteuer: ja
Komödie: nein
Familie: ein wenig

Band 2 von 3

Bewertung:
2 von 5 Tintenkleckse

Spiegelriss ist der zweite Band dieser Reihe und beginnt ein paar Wochen nach den Ende von Band eins. Im ersten Band war Juli zuletzt bei den Pheen, als dort der Wald zum Brennen anfing. Der Wald hat Juli ausgestoßen und nun lebt sie bei einem Rudel, das sie aufgenommen hat.

Die Welt hat sich erneut verändert, sie ist noch dunkler geworden. Die Normalität droht ins Wanken zu geraten und Juli wird hierfür die Schuld zugewiesen. Sie sei die letzte lebende Phee, steht unter Mordverdacht an ihrem Vater und wird deswegen gejagt.

Sie versucht verzweifelt Freunde und Verwandte aus ihrem einstigen Leben zu kontaktieren, doch das stellt sich als gefährlich heraus, denn einstige Freunde sind nun zu Feinden geworden in einer Welt, in der man keinem mehr trauen kann.

Lesegrund:
Spiegelkind hat mir zwar nur durchschnittlich gefallen, aber dennoch wollte ich wissen, wie es weitergeht.

Cover:
Das Cover ist wieder sehr passend, es erinnert an einen zerbrochenen Spiegel und passt sehr gut zum Titel.

Fazit:
Leider kann Spiegelriss nicht an Band eins anknüpfen.

Ich hatte mich auf die Fortsetzung gefreut, da ich unbedingt wissen wollte, wie es in der Welt der Pheen weitergeht. Leider erfahren wir nicht viel Neues über die Pheen, da Juli vom Wald ausgestoßen wurde und in einem Rudel abseits der Normalität lebt. Sie weiß nicht, wem sie hier trauen kann, fühlt sich alleine. Aber sie hat keine andere Wahl, wenn sie überleben will.

Man spürt, wie die Normalität langsam zerbricht. Es sind viele Wachen, die für Ruhe sorgen sollen. Juli wird gejagt, auf großen Plakaten ist in der ganzen Stadt ihr Gesicht zu sehen. Sie sei die letzte Fee, verantwortlich für alles Böse und soll dafür bestraft werden.

Das Buch ist sehr düster, der Wald breitet sich immer weiter aus und die ganze Welt scheint aggressiv zu sein.

Was mich vor allem enttäuscht hat waren die Veränderungen vieler lieb gewonnener Nebencharaktere. Wenn man mit dem zweiten Band beginnt mag einem das Buch sogar gefallen. Aber für mich waren es zu viele negative Entwicklungen bei den Charakteren. Natürlich ändert man sich, wenn die Welt bedrohlicher wird. Aber viele Charaktere sind aus dem ersten Band nicht wiederzuerkennen, was mir die Freude an dem Buch genommen hat.


Spiegelriss von Alina Bronsky
Gebundene Ausgabe: 261 Seiten
Erscheinung: Januar 2013
Verlag: Arena
ISBN: 978-3401067995
empfohlener Verkaufspreis: 14,99€ [D]
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Donnerstag, 9. Mai 2013

Buchrezension zu Die Wunschmaschine: Im Zeichen der grünen Sonne von Alexander Rothe

Die WunschmaschineAuf einen Blick

Kinder- und Jugendbuch

Romantik: nein
Fantasy: ja
Dystopie: nein
Spannung: ja
Abenteuer: ja
Komödie: ja
Familie: ein wenig

Bewertung:
4 von 5 Tintenkleckse

Die langersehnten Ferien sind endlich da. Doch die Geschwister Myriam, genannt Möhre, und Alex freuen sich nicht darauf. Während ihre Freunde in den Urlaub fahren müssen sie zu Hause bleiben. Im Innenhof der Wohnanlage treffen sie auf das Nachbarskind Pit, ein kluges Mädchen, das sich nicht viel aus ihrem Aussehen macht und sehr zielstrebig ist. Außerdem lernen sie dort Tom kennen, der die Ferien bei seiner Großmutter verbringt.

Durch Zufall entdecken die Vier eine alte Tür, die zu Professor Aurelius Grünspan führt. Bei dem etwas zerstreuten Professor finden sie ein Flaschenschiff, das sich bald als echtes Schiff herausstellt. Professor Aurelius Grünspan erzählt Möhre, Alex, Pit und Tom von einer Wunschmaschine, deren Teile in der Welt verstreut sind. Einst wurde sie von Kindern bedient, doch dann wollten Erwachsene die Maschine für ihre Zwecke nutzen. Nur Kinder können die Wunschmaschine wieder zusammenfügen und so beginnt für die Vier ein unglaubliches Abenteuer, sie segeln über das Meer bis nach Ägypten.

Lesegrund:
Der Inhalt klingt nach viel Spannung und Abenteuer, das Cover hat mir gleich gut gefallen. Dazu noch Ägypten als Schauplatz, da war mir klar, dass ich dieses Buch unbedingt lesen will.

Cover:
Mich hat das Cover angesprochen, es sieht nach einem tollen Abenteuerroman aus und man erkennt auch, dass es sich dabei um ein Jugendbuch handelt.

Fazit:
Das Buch beginnt mit einem wunderschönen Prolog über die Reise eines Sonnenstrahls. Danach hat es etwas gedauert, bis ich in der Handlung war. Es ist zwar spannend, wie die Kinder sich kennenlernen, aber die Vorstellung von Professor Grünspan und seinen merkwürdigen Maschinen konnten mich nicht fesseln.

Aber als Professor Grünspan von der Sage des Kah-ya erzählt und die Kinder aufbrechen, um die Maschinenteile zu finden, begann das Abenteuer. Und damit auch meine Leselust.

Das Buch enthält nicht nur abenteuerliche Geschichten, die Kinder erleben wirklich einiges und es gibt sehr viel Spannung und Abenteuer. Zudem wird man nach Ägypten entführt.

Die Schauplätze sind detailreich beschrieben, aber es wird nie langweilig. Man bekommt Einblicke in die ägyptische Kultur und es wird einem neben der Lebensweise und Eigenheiten der Ägypter auch die Kultur nähergebracht. Auch geschichtliches kommt vor, hier spielt der Pharao Echnaton eine Rolle.

Am Ende des Buches erwarten uns noch ein paar Schmankerl. Es gibt exotische Rezepte und Ihr solltet unbedingt die Ananastaschen ausprobieren.

Insgesamt eine sehr abenteuerliche Handlung, ich hoffe, dass wir noch viel von der Wunschmaschine lesen dürfen und dass uns noch viele weitere Länder auf diese wunderbare Weise nähergebracht werden.



Die Wunschmaschine: Im Zeichen der grünen Sonne

von Alexander Rothe
Gebundene Ausgabe: 336 Seiten
Erscheinung: 12. Oktober 2012
Verlag: Bastei Lübbe (Baumhaus)
ISBN: 978-3833901539
empfohlener Verkaufspreis: 14,99€ [D]
Leseprobe

Montag, 6. Mai 2013

Buchrezension zu Zwischen Dir und mir von Lino Munaretto

Zwischen Dir und MirAuf einen Blick

Jugendbuch

Romantik: ein wenig
Dystopie: nein
Spannung: nein
Abenteuer: nein
Komödie: ein wenig
Familie: ein wenig
Liebe: ja

Bewertung:
4 von 5 Tintenkleckse

Die 15-jährige Lisa und der 17-jährige Alex haben auf den ersten Blick so gar nichts gemeinsam. Sie ist hübsch, beliebt und kommt aus einem guten Hause. Ihr Freund ist für ihre Eltern der perfekte Schwiegersohn, da er aus den gleichen gesellschaftlichen Kreisen stammt.

Alex ist genau das Gegenteil: seine Familie ist keine Vorzeige-Familie. Sein Vater ist verschwunden, sein Bruder ist mit dem Gesetz in Konflikt geraten.

Nie würde Alex auf die Idee kommen, dass sich die hübsche Lisa für ihn interessieren könnte. Doch als Lisa sich von ihrem Freund trennt und ihre beste Freundin sich gegen sie wendet lernt sie Alex besser kennen. Die beiden verlieben sich und es kommen einige Schwierigkeiten auf sie zu.

Lesegrund:
Die Geschichte hat mich angesprochen, „Romeo und Julia im hier und jetzt“, das wollte ich nicht verpassen. Außerdem fand ich es toll, dass das Buch von einem Autor geschrieben ist, der nahe am Alter der Protagonisten ist. Schon hier habe ich mir gedacht, dass das Buch sicherlich sehr authentisch ist.

Cover:
Ich finde das Cover sehr gut gewählt und passend zur Handlung.

Fazit:
Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen. Man hat von Anfang an das Gefühl mitten im Geschehen zu sein. Zudem kann man sich gut vorstellen, dass die Szenen sich in jeder Schule so zutragen könnten.

Obwohl das Buch nicht in der Ich-Perspektive geschrieben ist werden die Gedanken und Gefühle der beiden Protagonisten sehr gut vermittelt.

„Zwischen Dir und mir“ ist wirklich genau so, wie ich es erwartet hatte.

Lisa ist ein Mädchen, das in einem behüteten Umfeld aufgewachsen ist. Es gibt keine Geldprobleme, sie lebt in einem tollen Zuhause. Ich hatte oft das Gefühl, dass sie ausbrechen möchte. Die Eltern drängen sie in die Beziehung mit Dennis und kümmern sich nicht darum, wie es ihrer Tochter wirklich geht.

Alex hat es wirklich nicht einfach mit seiner Familie, deswegen hält er sich oftmals von Lisa fern. Er möchte, dass sie ein besseres Leben hat. Ein Leben, das er ihr nicht bieten kann.

Ein lesenswerter Debütroman, authentisch und nahe an der Realität.


Zwischen Dir und mir von Lino Munaretto
Taschenbuch: 288 Seiten
Erscheinung: 18. März 2013
Verlag: cbt
ISBN: 978-3570308318
empfohlener Verkaufspreis: 8,99€ [D]
Leseprobe

Mittwoch, 1. Mai 2013

Anmeldung zum Gewinnspiel im Monat Mai

Die Monate vergehen wie im Flug und schon wieder ist es Zeit für mein monatliches Gewinnspiel.

Der Mai verspricht ein toller Lesemonat zu werden, ich habe mich bei lovelybooks für eine Challenge angemeldet und will mindestens 10 Bücher lesen und rezensieren.

Da in der letzten Woche einiges los war stehen auch noch ein paar Rezensionen aus.
Ihr dürft Euch also auf einige Bücher freuen, von denen Ihr eines gewinnen könnt.

Hier geht es zu den Gewinnspielregeln meines 12 Monate / 12 Gewinner -Gewinnspiel:
Gewinnspielregeln

Ich hoffe es finden sich wieder ein paar Teilnehmer :)

Jeder, der auf diesen Beitrag antwortet nimmt wie immer an der Verlosung teil.
Viel Glück!