Sonntag, 7. April 2013

Buchrezension zu Schloss der Engel von Jessica Itterheim und Diana Itterheim

Schloss der EngelAuf einen Blick

Jugendbuch
Fantasy
Engel

Romantik: ja
Dystopie: nein
Spannung: ja
Abenteuer: ja
Komödie: nein
Familie: ein wenig

Bewertung:
4 von 5 Tintenkleckse


Lynn wird von ihren Eltern auf ein Internat geschickt. Dort angekommen wundert sie sich über die merkwürdigen Fächer, die hier unterrichtet werden und geht zunächst davon aus, dass es sich um einen Scherz ihrer Mitschüler handelt. Nach und nach wird ihr klar, dass die Fächerauswahl kein Scherz ist und das Internat eine Schule für angehende Schutzengel ist. Lynn soll tot sein? Fassungslos hört sie sich die Todesursachen ihrer Mitschüler an, doch sie ist die Einzige, die sich nicht an ihren Tod erinnern kann.

Lesegrund:
Sobald ich das Wort Internat höre befasse ich mich mit diesem Buch genauer. So war es auch hier und der Inhalt hat mich sofort angesprochen.

Cover:
Mir gefällt das Cover, es ist schlicht gehalten. Die Frau im roten Kleid sticht einem sofort ins Auge und man frägt sich, was sie auf dem Steg macht.

Fazit:
Viele interessante Charaktere machen dieses Buch unglaublich spannend und liebenswert.

Schon die Idee des Buches fand ich toll - Schutzengel in Ausbildung. Lynn kommt auf ein Internat für Schutzengel und fühlt sich hier ziemlich fehl am Platz. Nichts gelingt ihr auf Anhieb, selbst einfachste Dinge, die andere Schutzengel sofort beherrschen, gelingen ihr einfach nicht.

Das macht Lynn sympathisch und ich habe sie sofort ins Herz geschlossen. Auf dem Internat lernt sie Christopher kennen. Er ist ein Racheengel, der in seinem Leben viel Schlimmes erlebt hat und deswegen auch nach dem Tod noch so erzürnt war, dass er ein Racheengel wurde. Er bereut es, wenn er grob wird, weswegen man ihn auch nie als bösen Engel wahrnimmt. Dennoch hat er immer wieder starke Stimmungsschwankungen, die man oftmals nicht wirklich nachvollziehen kann. Doch genau das ist es, was Christopher interessant macht.

Lynn verliebt sich natürlich in Christopher, doch es gibt immer wieder Spannungen zwischen den Beiden. Christopher nähert sich Lynn an und kurz darauf verhält er sich wieder so, als könnte er Lynn nicht leiden.

Das Buch hat viele interessante Nebencharaktere, von denen man nicht weiß, ob man ihnen vertrauen kann. Da ist beispielsweise Aron, ein guter Freund von Christopher und der Tutor von Lynn. Doch ist er wirklich ein so guter Freund, wie er behauptet?

Oder der Schüler Raffael, dem alle Mädchenherzen zufliegen. Man erfährt nicht viel über ihn und spekuliert doch immer wieder, was er auf dem Internat zu suchen hat.

Mir hat die Handlung wirklich sehr gut gefallen, es tauchen viele verschiedene Fantasyfiguren darin auf, wie die Totenwächterin, die dafür sorgen muss, wohin die Menschen nach dem Tod gehen.

Fantasievoll, spannend, einfallsreich - so kann man das Buch beschreiben. Ein rundum gelungenes Werk, das sicherlich noch Potential hat, weswegen ich mich schon auf Band 2 freue. Es liegt bereits neben mir und wird bald gelesen.

Was mir zudem positiv aufgefallen ist: das Buch wurde von zwei Autorinnen geschrieben, aber man merkt es beim Lesen nicht. Oftmals merkt man beim Lesen, welche Passagen von welchem Autor geschrieben wurden, was hier nicht der Fall ist.


Schloss der Engel von Jessica Itterheim und Diana Itterheim
Taschenbuch: 400 Seiten
Erscheinung: 23. Juli 2012
Verlag: Aufbau Taschenbuch
ISBN: 978-3746628554
empfohlener Verkaufspreis: 12,99€ [D]
Leseprobe


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