Donnerstag, 21. Februar 2013

Filmrezension zu Rubinrot

Rubinrot - HauptplakatAuf einen Blick

Fantasy
Jugend

nach der Buchvorlage
von Kerstin Gier

Altersfreigabe:
ab 12 Jahre

Romantik: ein wenig
Spannung: ein wenig
Abenteuer: ja
Horror: nein
Familie: ja

Kinostart:
14. März 2013


Gwendolyn Shepherd scheint auf den ersten Blick ein ganz normaler Teenager zu sein, der in eine besondere Familie geboren wurde. Denn einige Familienmitglieder tragen ein Zeitreise-Gen in sich. Jedem Genträger wird ein Edelstein zugewiesen und der Rubin wird bereits sehnsüchtig erwartet.

Jeder geht davon aus, dass Gwendolyns Cousine Charlotte der Rubin ist. Deswegen wurde Charlotte seit Jahren auf ihre Aufgabe vorbereitet, denn wer in die Vergangenheit reist muss sich auch wie zu den damaligen Zeiten verhalten können. Umso größer ist der Schock, als Gwendolyn sich plötzlich in der Vergangenheit befindet. Denn nun ist klar, dass sie der Rubin ist.

Ihre Aufgabe besteht darin, mit Charlottes Freund Gideon, ebenso ein Genträger, in die Vergangenheit zu reisen, um dort das Blut aller Genträger zu sammeln. Diese sollen in den Chronographen eingelesen werden, mit dem die Genträger kontrollierte Zeitsprünge machen. Was jedoch passiert, wenn das Blut in den Chronographen eingelesen wird, wissen weder Gwendolyn, noch Gideon.

Szenenbild Rubinrot 2
Gideon (Jannis Niewöhner) und Gwendolyn (Maria Ehrich) reisen in die Vergangenheit
© Meike Birck / Concorde Filmverleih 2013


Fazit:

Eines vorweg - ich habe das Buch bislang noch nicht gelesen. Der Film hat mich jedoch neugierig auf das Buch gemacht.

Da ich das Buch nicht gelesen habe, hatte ich auch kein Bild der Charaktere vor Augen.

Jannis Niewöhner hat mir von Anfang an gut in seiner Rolle als Gideon gefallen, ebenso Veronica Ferres als Gwendolyns Mutter Grace. Maria Ehrich konnte mich leider nicht immer in ihrer Rolle als Gwendolyn überzeugen, oftmals wirkte sie zu unnatürlich. Aufgrund ihrer Schauspielerfahrung hatte ich mehr erwartet. Neben Veronica Ferres ist mir bei den Nebendarstellern vor allem Chiara Schoras sehr positiv aufgefallen, die ihre Rolle als Margret Tilney perfekt verkörpert.

Der Film wurde durch den Soundtrack schön abgerundet, vor allem der Song Faster von Sofi de la Torre hat die Szenen passend unterstrichen.

Special Effects sind leider kaum vorhanden, waren aber auch nicht zwingend für die Handlung notwendig.

Ein großes Lob muss ich für die Details aussprechen. Von einer englischsprachigen SMS über das Recherchieren im englischen Wikipedia bis hin zu dem englischen Datumsformat des Chronographen hat man das Gefühl, der Film spiele wirklich in England.

Insgesamt ist der Film eine schöne Mischung aus einem Jugendfilm, etwas Fantasy und auch immer wieder humorvoll.

Für alle, die das Buch gelesen haben, ist dieser Film natürlich ein Pflichtbesuch im Kino.

Szenenbild Rubinrot
Regisseur Felix Fuchssteiner (rechts) bespricht eine Szene mit seinen Hauptdarstellern Jannis Niewöhner und Maria Ehrich
© 2013 Concorde Filmverleih GmbH

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