Freitag, 8. Februar 2013

Buchrezension zu Von der Nacht verzaubert von Amy Plum

Von der Nacht verzaubertAuf einen Blick

Jugendbuch
Fantasy

Romantik: ein wenig
Spannung: nein
Abenteuer: ein wenig
Humor: nein
Familie: ein wenig

Bewertung:
3 von 5 Tintenkleckse

Band 1 von 3


Kate und Georgia ziehen nach dem Tod ihrer Eltern zu ihren Großeltern nach Paris. Während Georgia den Tod der Eltern mit Partys zu verarbeiten versucht, zieht sich Kate immer mehr zurück. Am Liebsten sitzt sie in einem Café und liest ein Buch. Bis zu dem Tag, als ihr in diesem Café Vincent auffällt. Vincent schafft es, Kates Schutzpanzer zu durchbrechen. Die beiden verbringen Zeit zusammen, doch bald erfährt Kate, dass Vincent ein Geheimnis hat: er ist unsterblich, ein Revenants.

Revenants erwachen immer wieder 3 Tage nach ihrem Tod, sofern sie sich für einen Menschen geopfert haben. Kate weiß nicht, ob sie nach dem Tod ihrer Eltern wieder mit einem Verlust umgehen kann und zieht sich von Vincent zurück.

Zu allem Guten gibt es auch immer das Böse, und so führen die Revenants einen jahrhundertalten Kampf gegen ihre Gegenspieler, die nur leben können, wenn sie Menschen töten.

Lesegrund:
Das auffallende Cover, an dem konnte ich nicht vorbeigehen.

Cover:
Das Cover ist einfach zauberhaft. Nicht nur das Motiv ist sehr schön, auch sind einzelne Stellen mit einem Glanzlack hervorgehoben. Auf mich macht das Cover einen märchenhaften Eindruck.

Fazit:
Leider konnte mich das Buch nicht verzaubern.

Ich habe lange überlegt, wie ich dieses Buch bewerte. War ich zu voreingenommen von den vielen guten Rezensionen, die ich schon zu Von der Nacht verzaubert gelesen habe? Tatsächlich habe ich von dem Buch mehr erwartet.

Kate hat ein schweres Schicksal: ihre Eltern sind gestorben. Dass sie sich deswegen zurückzieht kann ich gut verstehen. Der Autorin ist es gut gelungen, die verschiedenen Arten, mit denen die Schwestern Georgia und Kate den Tod der Eltern zu verarbeiten versuchen, aufzuzeigen.

Georgia war schon immer eine Partymaus, die schnell Bekanntschaften schließt und bald im Mittelpunkt des Pariser Nachtlebens steht. Kate dagegen zieht sich zurück, möchte keine sozialen Kontakte und vergräbt sich in ihren Büchern. Bis zu dem Tag, an dem sie Vincent zusammen mit seinen Freunden in ihrem Stammcafé entdeckt. Der gutaussehende Junge erweckt sofort ihre Aufmerksamkeit und auch Vincent zeigt Interesse an Kate. Schnell kann Vincent den Schutzpanzer von Kate durchbrechen und die beiden verbringen eine zwar kurze, aber schöne Zeit zusammen.

Bis Kate erfährt, dass Vincent kein gewöhnlicher Junge ist. Er ist ein Revenant, seine Aufgabe ist es, an Stelle von Menschen zu sterben. So rettet er die Menschen und erwacht selbst wieder.

Kate wird davon so aus der Bahn geworfen, dass sie die Beziehung in Frage stellt. Nach dem Tod ihrer Eltern kann sie einen geliebten Menschen nicht erneut an den Tod verlieren. Das konnte ich nicht nachvollziehen, denn sie verliert Vincent nicht an den Tod – sie weiß doch, dass er nach drei Tagen wieder erwacht.

Auch waren die beschriebenen Gefühle oft zu sachlich geschrieben, ich konnte nicht spüren, dass Kate und Vincent wirklich ineinander verliebt sind.

Die Revenants sind eine neue Idee, die mir gut gefällt. Dennoch kann man die Handlung schnell vorhersehen. Mir fehlen Überraschungseffekte.

Insgesamt ist der Funke leider nicht übergesprungen. Auch wenn das Buch nicht schlecht ist, konnte es mich nicht wirklich begeistern. Ein solider Anfang einer Trilogie. Da ich wissen möchte, ob sich die Handlung im zweiten Band steigert, werde ich diesen in Kürze lesen.


Von der Nacht verzaubert von Amy Plum
Hardcover: 400 Seiten
Erscheinung: April 2012
Verlag: Loewe Verlag
ISBN: 978-3785570425
empfohlener Verkaufspreis: 18,95€ [D]
Leseprobe

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