Dienstag, 5. Februar 2013

Buchrezension zu Optimum – Blutige Rosen von Veronika Bicker

Optimum Blutige RosenAuf einen Blick

Jugendbuch
Thriller

Romantik: ein wenig
Dystopie: nein
Spannung: ja
Abenteuer: ja
Komödie: nein
Familie: ein wenig

Band 1 von 3

Bewertung:
5 von 5 Tintenkleckse

Ricas Mutter ist Lehrerin. Als sie eine neue Stelle an der Daniel-Nathans-Akademie übernimmt muss auch Rica dort den Unterricht besuchen. Die Daniel-Nathans-Akademie ist ein Eliteinternat. Die Schüler sind alle sehr intelligent. Wenige Schüler sind sogar außergewöhnlich begabt, so dass sie ein Stipendium erhalten haben. Das Stipendium wird allerdings nur in Verbindung mit einer Therapie vergeben.

Rica lebt sich gut ein, schließt Freundschaften und auch in der Schule hat sie keine Probleme. Jedoch erkennt sie schnell, dass etwas an der Schule nicht stimmt. Die Gewaltbereitschaft der Schüler ist sehr hoch und niemand scheint hier einzugreifen.

Als dann eine Freundin von Rica tot aufgefunden wird, kann sie nicht glauben, dass es ein Selbstmord war. Sie beginnt auf eigene Faust nachzuforschen und gerät hierbei selbst in Gefahr.

Lesegrund:
Wie schon bei „Die Selbstvergessenen“ erwähnt mag ich Bücher, die in Internaten spielen. Der Klappentext macht neugierig und ich wollte herausfinden, was mit diesen Schülern los ist.

Cover:
Das Cover ist schon ein echter Hingucker, aber begeistert war ich vom bedruckten Buchschnitt. Ein Buch, das man allein wegen der Optik im Bücherregal haben muss. Ich finde auch den Titel – Blutige Rosen – perfekt umgesetzt.

Fazit:
Thriller lese ich sehr selten, aber durch den Klappentext habe ich mich an das Buch gewagt und war begeistert.

Rica ist eine sympathische Protagonistin, die wegen dem neuen Job ihrer Mutter umziehen muss. Natürlich ist Rica nicht begeistert davon ihre Freunde zu verlassen und hofft, dass sie nach einem Jahr wieder zurück an ihre alte Schule gehen kann.

Von Ricas Mutter erfahren wir nicht viel, was sehr schade ist. Das ist auch der einzige Punkt am Buch, den ich zu bemängeln habe. Ich hätte mir Hintergrundinformationen zu Ricas Familie gewünscht. Sie kennt ihren Vater nicht, aber vielleicht war das auch Absicht von der Autorin und man erfährt mehr in den folgenden Bänden.

Schon der Anfang des Buches ist interessant und man ist sofort in der Handlung. Man erlebt die ersten Schultage mit Rica und lernt ihre neuen Freunde kennen. Ihre Freundin Jo ist sehr geheimnisvoll, es macht den Anschein, dass sie etwas über die Schule herausgefunden hat. Sie deutet an, dass sie mit Rica sprechen muss, doch zu dem Gespräch kommt es nicht mehr. Jo wird tot aufgefunden, angeblich war es Selbstmord.

Rica beginnt nachzuforschen und hier wird es richtig spannend, denn man wird oft in falsche Bahnen gelenkt und weiß nicht, wem Rica vertrauen kann.

Insgesamt ist die Handlung sehr fesselnd, die Idee fand ich super umgesetzt. Das Buch war für mich ein wirkliches Highlight. Ich bin immer noch begeistert. Ich fand das Buch spannend und es hat auch einen guten Abschluss für den ersten Band; es gibt ein paar Antworten, aber noch viel mehr offene Fragen.

Ich freue mich auf Band 2 und kann es kaum erwarten weiterzulesen.

Zum Glück muss ich nicht mehr allzu lange warten, denn Optimum – Kalte Spuren erscheint im März 2013.

Optimum - Blutige Rosen von Veronika Bicker
Taschenbuch: 352 Seiten
Erscheinung: 13. September 2012
Verlag: Egmont INK
ISBN: 978-3863960445
empfohlener Verkaufspreis: 14,99€ [D]
Leseprobe

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