Montag, 30. Dezember 2013

Buchrezension zu Tanz der Engel von Jessica und Diana Itterheim

Tanz der EngelAuf einen Blick

Jugendbuch
Fantasy, Engel

Romantik: ein wenig
Dystopie: nein
Spannung: ja
Abenteuer: ja
Komödie: nein
Familie: ein wenig

Band 2 von 3

Bewertung:
4 von 5 Tintenkleckse











Lynn ist glücklich, dass Christopher nun als Schüler bei ihr im Internat ist. Doch Christopher muss schneller als gedacht wieder zurück in die Welt der Engel. Lynn tut alles, um zu ihm zu kommen, doch ihr bleibt der Zugang in die Welt der Engel verwehrt. Sie hat nur eine Chance: sich den Weg dorthin zu erkämpfen und so lässt sie sich auf Sanctifers heimtückisches Angebot ein.

Lesegrund:
Nach dem ersten Band musste ich natürlich wissen, wie es mit Lynn und Christopher weitergeht.

Cover:
Wie bereits auf Band eins sehen wir wieder die schöne Frau im roten Kleid auf dem Cover. Es passt schön ins Regal, auch wenn mir das Cover vom ersten Band besser gefallen hat.

Fazit:
Auch Band 2 hat mich wieder in den Bann gezogen.

Nachdem mir der erste Band gut gefallen hat, hatte ich etwas Angst, dass Band zwei nicht mithalten kann. Aber auch Band 2 hat mir insgesamt wieder richtig gut gefallen.

Lynn und Christopher sind kurze Zeit zusammen auf dem Internat, doch schnell muss Christopher wieder zurück in die Welt der Engel. Für die Beiden ist es zwar immer schwierig, trotzdem hatte ich sehr oft das Gefühl, dass Christopher nicht wirklich in Lynn verliebt ist. Ich habe sehr oft an Christophers Gefühlen gezweifelt.

Trotzdem hat mir das Buch gefallen. Die vielen interessanten Nebencharaktere machen ganz viel aus. So finde ich vor allem Raffael interessant. Man lernt ihn und sein Schicksal kennen, das Zusammenspiel zwischen ihm und Sanctifer.

Lynn verändert sich sehr stark in diesem Band. Sie mausert sich von der naiven und unbeholfenen Schülerin zu einer sehr starken Persönlichkeit. Das liegt auch daran, dass sie kein gewöhnlicher Mensch mehr ist. Doch allzu viel möchte ich hierzu nicht verraten.

Insgesamt ein starker zweiter Band, der sich hinter dem ersten Band nicht verstecken muss.


Tanz der Engel von Jessica und Diana Itterheim
Taschenbuch: 527 Seiten
Erscheinung: 18. Februar 2013
Verlag: Aufbau Taschenbuch
ISBN: 978-3442478194
empfohlener Verkaufspreis: 12,99€ [D]
Leseprobe

Buchrezension zu Hourglass – Die Versuchung der Zeit von Myra McEntire

Hourglass Band 2Auf einen Blick

Jugendbuch
Fantasy, Zeitreise

Romantik: ein wenig
Dystopie: nein
Spannung: ja
Abenteuer: ja
Komödie: nein
Familie: ein wenig

Band 2 von 3

Bewertung:
3 von 5 Tintenkleckse









Kaleb Ballard sieht auf einmal Menschen aus der Vergangenheit, eine Fähigkeit, die er eigentlich gar nicht besitzt. Die Organisation Hourglass vermutet deswegen, dass jemand die Zeit manipuliert. Verdächtigt wird Jack Landers, der bereits in Band eins einige Unruhe gestiftet hat. Jack Landers springt nach wie vor durch die Zeit, einmal scheint er greifbar nahe, im nächsten Moment ist er verschwunden. Hourglass setzt alles daran, Jack Landers aufzuhalten.

Lesegrund:
Band eins hatte mir richtig gut gefallen, so dass ich mich auf den zweiten Band von Hourglass wirklich gefreut hatte.

Cover:
Gefällt mir sehr gut und passt zum ersten Band.

Fazit:
Leider hat mich diese Fortsetzung enttäuscht.

Nachdem mir im ersten Band Emerson und Michael ans Herz gewachsen sind, hatte ich mich sehr auf den zweiten Band gefreut.

Dieser Band ist aus Kalebs Sicht geschrieben und ich habe mich leider nicht daran gewöhnen können, dass dieser Band nicht aus Emersons Sicht geschrieben ist. Ständig musste ich mich daran erinnern, dass es hier um Kaleb geht. Normalerweise kann ich mich gut umstellen, wenn Bücher aus einer anderen Sicht geschrieben sind. Aber dafür muss der Autor die Person natürlich auch anders darstellen, was ich hier nicht so empfunden habe.

Zudem bin ich mit Kaleb leider gar nicht warm geworden. Er hat natürlich ein schlimmes Schicksal, seine Mutter ist noch immer in einer Art Koma und sein Vater scheint Michael mehr zu vertrauen als ihm. Und obwohl das Buch aus seiner Sicht geschrieben ist, kamen kaum Gefühle bei mir an.

Die einzige Person, die mir noch sympathisch war, ist Emersons beste Freundin Lily. Sie rückt in diesem Band etwas weiter in den Mittelpunkt, man erfährt einiges aus ihrer Vergangenheit. Mit diesem Wissen und ihrer liebenswerten Art habe ich oftmals mit ihr im Buch mitgelitten.

Auch die Handlung ist sehr komplex geworden, es geht nicht nur um einfache Zeitreisen, sondern um Zeitrisse, die anscheinend sehr gefährlich sind. Leider habe ich viel davon gar nicht mehr verstanden. Warum diese Zeitrisse beispielsweise so gefährlich sind und was Jack Landers überhaupt bezweckt. Die Handlung ist meiner Meinung nach sehr konfus geworden, das Buch ist auf Spannung ausgelegt, aber ohne, dass ich als Leser verstanden habe, worum es eigentlich geht.

Ich hoffe, dass ich beim Lesen vom dritten Band einen Aha-Effekt erlebe und einige Sachen endlich erklärt werden.




Hourglass – Die Versuchung der Zeit von Myra McEntire
Taschenbuch: 352 Seiten
Erscheinung: 17. Juni 2013
Verlag: Goldmann Verlag
ISBN: 978-3442475643
empfohlener Verkaufspreis: 12,99€ [D]
Leseprobe

Montag, 16. Dezember 2013

Buchrezension zu Mira und das Buch der Drachen von Margit Ruile

Mira und das Buch der DrachenAuf einen Blick

Jugendbuch
Hexen, Zauberer
Romantik: nein
Fantasy: ja
Spannung: ja
Abenteuer: ja
Komödie: ein wenig
Familie: ein wenig

Band 3 von 3

Bewertung:
4 von 5 Tintenkleckse








Es ist Winter und Miras Weihnachtsferien sind gerade angebrochen. Auch die Stimmung ist düster, denn es gibt nur noch sehr wenige weiße Zauberer. Dann tauchen auch noch schwarze Zauberer bei Mira Zuhause auf und sie muss fliehen. Zum Glück sind einige weiße Zauberer da, die sie unterstützen. Doch letztendlich muss es ihr allein gelingen, die Zauberwelt zu befreien.

Lesegrund:
Nachdem ich Band 1 und 2 bereits gelesen hatte, wollte ich natürlich auf keinen Fall verpassen, wie diese Trilogie endet.

Cover:
Genauso schön wie die beiden Vorgänger. Ich mag die vielen Kleinigkeiten, die man beim genaueren Betrachten entdeckt.

Fazit:
Ein wunderschöner Abschluss einer fantastischen Buchreihe.

Das Buch beginnt sehr düster, denn es gibt kaum noch weiße Zauberer. Mira ist Zuhause, sie hat schon lange nichts mehr von ihren Freunden Miranda und Rabeus gehört. Dann sind auch noch plötzlich schwarze Zauberer in ihrer Wohngegend und sie muss sich verstecken.

Hilfe bekommt sie von der geheimen Armee der Haustiere, der auch das putzige Meerschweinchen Karlchen angehört. Auch Miranda und Rabeus begegnen Mira bald wieder. Gemeinsam mit anderen weißen Zauberern machen sie sich auf zu Thaddäus. Doch der ist verschwunden.

So beginnt das letzte Abenteuer von Mira und ihren Freunden.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Mira erlebt einiges in diesem Buch, bis hin zu einem dramatischen Ende. Die Grundstimmung ist sehr düster, da es kaum noch weiße Zauberer gibt und die schwarzen Zauberer immer mehr Macht bekommen.

Besonders schön war, dass man vielen der Figuren aus Band eins und zwei noch einmal begegnet ist. Es war ein schöner Abschluss zu einer tollen Buchreihe. Man muss Band eins und zwei nicht kennen, um den Inhalt zu verstehen. Aber es ist natürlich viel schöner, wenn man die anderen Bücher kennt, in denen man bereits mit den vielen liebenswerten Charakteren mitgelacht und mitgelitten hat.

Mein Liebling ist immernoch das Silbermännchen, das in diesem Band wieder sehr oft dabei ist.


Mira und das Buch der Drachen von Margit Ruile
Hardcover: 272 Seiten
Erscheinung: 27.09.2013
Verlag: arsEdition
ISBN: 978-3760780771
empfohlener Verkaufspreis: 12,99€ [D]
Leseprobe

Sonntag, 15. Dezember 2013

Buchrezension zu Und weg bist Du von Kate Kae Myers

und weg bist duAuf einen Blick

Jugendbuch
Thriller

Romantik: ein wenig
Dystopie: nein
Spannung: ja
Abenteuer: ja
Komödie: nein
Familie: ja

Bewertung:
4 von 5 Tintenkleckse










Drei Wochen nach dem Tod von ihrem Bruder Jack erhält Jocey einen Brief: sie kann es nicht glauben, doch der Hinweis ist eindeutig: diese Nachricht muss von ihrem Bruder sein. Jocey macht sich auf den Weg, um ihren Bruder zu finden. Warum hat er seinen Tod vorgetäuscht? Ist er in Gefahr?
Sie begibt sich auf eine Reise in ihre Vergangenheit, wo sie auch auf den gemeinsamen Freund Noah aus Kindertagen trifft. Gemeinsam versuchen sie die Rätsel zu lösen, die Jack ihnen aufgibt.

Lesegrund:
Der Klappentext hat mich so fasziniert, dass ich das Buch lesen wollte.

Cover:
Das Cover ist sehr düster, es passt zu der Stimmung im Buch.

Fazit:
Ein rasanter Jugendthriller, den man nicht mehr aus der Hand legen kann.

Es ist wirklich unglaublich, was für ein Tempo dieses Buch vorlegt. Auf den ersten Seiten erfährt man, dass Joceys Zwillingsbruder Jack bei einem Autounfall ums Leben kam. Das liegt drei Wochen zurück und Jocey kann natürlich noch nicht mit der Situation umgehen. Sie hat Sitzungen beim Schulpsychologen, der ihr helfen soll, mit dem schweren Verlust zu leben.

Als sie nach der Schule nach Hause kommt wartet in ihrem Zimmer eine Überraschung: es ist ein Brief, der eigentlich nur von ihrem Bruder sein kann. Jocey wollte eigentlich mit Freunden zum Zelten, es sind Ferien, und so fällt es nicht weiter auf, als sie ihre Pflegeeltern verlässt und sich auf den Weg nach Watertown macht.

Jocey und Jack haben dort in einem Kinderheim gelebt, dem Seale House. Dass es keine schöne Zeit war, ist einem sofort klar. Doch erst nach und nach erfährt man mehr über ihre Vergangenheit.

Durch das rasante Tempo gibt es leider kaum eine Möglichkeit, sich mit Jocey tiefer vertraut zu machen. Man erfährt sehr wenig über sie, erst nach und nach kommen immer mehr Details ans Licht, die in Rückblenden erzählt werden.

Alle Rückblenden sind kursiv geschrieben, wodurch man sofort weiß, dass dies wieder eine Szene aus der Vergangenheit ist. Sie sind auch sehr gut in die Handlung eingebunden, weswegen sie mir gut gefallen haben.

In Watertown sucht Jocey einen alten Freund auf: Noah. Noah, Jocey und Jack haben sich im Seale House kennengelernt und waren unzertrennlich.

Auch bei Noah hatte ich das Problem, dass ich so gut wie nichts von ihm wusste. Nur, dass er alleine lebt und in dem Ort blieb, in dem er aufgewachsen ist.

Jocey und Noah begeben sich auf eine Schnitzeljagd, die von Rätseln aus der Kindheit geprägt ist.
Die Rätsel sind leider so schwer, dass ich gar nicht erst versucht habe, sie zu lösen. Wären es lösbare Rätsel gewesen hätte ich gerne mitgeraten, so habe ich diese Stellen aber einfach schnell weitergelesen.

Insgesamt hat mir das Buch wirklich gut gefallen, etwas schade fand ich, dass es mir nicht gelungen ist, mit den Protagonisten richtig warm zu werden. Das Ende hatte ich bereits geahnt, trotzdem war die Auflösung noch ein wenig anders. Ich bin mir sicher, dass hier jeder Leser letztendlich überrascht wird.


Und weg bist Du von Kate Kae Myers
Taschenbuch: 400 Seiten
Erscheinung: 25. Oktober 2013
Verlag: Carlsen
ISBN: 978-3551311832
empfohlener Verkaufspreis: 14,99€ [D]
Leseprobe
Hier könnt ihr das Buch bestellen
Vielen Dank an BloggDeinBuch für das Rezensionsexemplar



Dienstag, 10. Dezember 2013

Mein Literatur-Tipp zu Weihnachten

Logo Literaturtipp

Kurz vor den Weihnachtsfeiertagen darf ich Euch in Zusammenarbeit mit Thisiswhatwelove - dem Lifestyle-Blog von deals.com - meinen Literatur-Tipp vorstellen.

Dieses Mal möchte ich Euch ein Buch ans Herz legen, dass sich wunderbar als Weihnachtsgeschenk eignet.

Die Liebe deines Lebens

Klappentext: Adam will einfach nur, dass alles aufhört. Er ist über das Geländer der Brücke geklettert und schaut hinunter in das kalte, schwarze Wasser. Christine will einfach nur helfen. Mit einem Deal kann sie Adam vom Springen abhalten: Bis zu seinem nächsten Geburtstag wird sie ihn überzeugen, dass das Leben lebenswert ist! Schnell wird klar, dass sie ihn nur retten kann, wenn sie ihn wieder mit seiner großen Liebe zusammenbringt. Doch dann merkt Christine, wie sie sich selbst Hals über Kopf in Adam verliebt.

Cecelia Ahern hat es wieder geschafft, eine wunderschöne Liebesgeschichte zu schreiben. Dieses mal leider ganz ohne Fantasyelemente, was mich aber nicht gestört hat.

Christine ist eine Protagonistin, die einem sofort ans Herz wächst. Sie selbst ist unglücklich in ihrer Ehe, möchte aber alles daran setzen, um dem verzweifelten Adam zu helfen. Er soll erkennen, dass das Leben lebenswert ist.

Die Handlung ist zwar etwas vorhersehbar, aber dennoch ist es ein Buch, das berührt.

Vor allem eignet es sich perfekt als Geschenk für jeden, der Liebesromane mag. Zudem ist es immer schwieriger, ein Buch zu verschenken, bei dem man nicht auf einen zweiten Teil warten muss. "Die Liebe Deines Lebens" ist ein Einzelroman.


Weitere Literaturtipps, tolle Geschenkideen zu Weihnachten und Tipps zum Styling für die Feiertage findet Ihr übrigens auch bei
This is what we love.

Dienstag, 3. Dezember 2013

Buchrezension zu Wen der Rabe ruft von Maggie Stiefvater

Wen der Rabe ruftAuf einen Blick

Jugendbuch
Fantasy

Romantik: ein wenig
Dystopie: nein
Spannung: ja
Abenteuer: ja
Komödie: ein wenig
Familie: ja

Bewertung:
5 von 5 Tintenkleckse


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Die 16-jährige Blue lebt zusammen mit ihrer Mutter und Tanten, die alle Hellseherinnen sind. Nur Blue hat diese Gabe nicht geerbt. Ihre Gabe ist es, andere Gaben zu verstärken. Wenn Blue beispielsweise in der Nähe ihrer Mutter ist, kann diese klarer die Zukunft sehen. Deswegen ist Blue eine große Hilfe für ihre Familie.

In der Nacht vor dem Markustag machen sich Blue und ihre Tante Neeve auf zu einer kleinen Kirche, um dort die Seelen derer zu sehen, die im kommenden Jahr sterben werden. Normalerweise ist dies nicht sehr spektakulär für Blue, denn sie kann die Seelen nicht sehen, nur ab und zu spüren. Doch in diesem Jahr steht an der Kirche der Geist eines Jungen, den sie nicht nur sehen kann, sondern der auch nur zu ihr spricht. Sein Name ist Gansey, mehr erfährt Blue nicht.

Als sie ihre Tante Neeve frägt, warum sie Gansey sehen konnte, hat diese sofort eine Antwort parat: entweder, Gansey ist ihre wahre Liebe, oder sie bringt ihn um.

Lesegrund:
Von Maggie Stiefvater hatte ich schon viel gehört, allerdings noch keines ihrer Bücher gelesen. Die Handlung hat mich angesprochen, weswegen ich „Wen der Rabe ruft“ unbedingt lesen wollte.

Cover:
Das Cover ist eher unscheinbar, aber mir gefallen die Farben. Außerdem passt der Wald zur Handlung.

Fazit:
Eines der besten Bücher, die ich in 2013 gelesen habe.

Blue lebt schon lange mit einer Weissagung ihrer Familie: eines Tages wird sie ihre wahre Liebe durch einen Kuss töten.

Für einen Teenager ist das keine leicht Weissagung, noch dazu, wo ihre Familie keine Scharlatane sind. Ihre Weissagungen treffen immer zu.

Und schon bald treten gleich mehrere Jungs in Blues Leben: Gansey, dessen Seele sie auf dem Leichenweg gesehen hat, und seine Freunde Noah, Ronan und Adam.

Gansey stammt aus reichem Hause, weswegen man gerade anfangs das Gefühl hat, dass er arrogant ist. Er drückt sich immer sehr gewählt aus und Blue kommt sich oftmals wie ein Bauertrampel neben ihm vor.

Noah ist sehr verschlossen, man erfährt nicht viel von ihm. Trotzdem haben er und Blue gleich einen Draht zueinander und verstehen sich bestens.

Ronan ist auf seine eigene Art etwas verrückt, wobei das auch an seiner Vergangenheit liegt. Man weiß nicht genau, was passiert ist, aber sein Vater ist verstorben.

Adam ist der einzige der Jungs, der aus einer armen Familie kommt. Er lebt mit seinen Eltern in einer Wohnwagensiedlung. Er muss neben der Schule arbeiten, um sich die Schule – trotz Teilstipendium – leisten zu können.

Die Jungs, allen voran Gansey, sind auf der Suche nach der Ley-Linie. Die Ley-Linie ist eine sagenumwobene Linie, die mystische Orte miteinander verbindet. Auf ihr soll der König Glendower begraben sein. Wer ihn erweckt wird sich einen Herzenswunsch erfüllen dürfen.

Mir hat die Handlung von Anfang an sehr gut gefallen. Das erste Kapitel, in dem Blues Familie vorgestellt wird und sie sich mit Neeve zum Leichenweg begibt, ist ein gelungener Einstieg. Schon da war ich gefesselt von dem Buch.

Kurzzeitig nachgelassen hat dies, als Gansey und seine Freunde im darauffolgenden Kapitel vorgestellt wurden. Es kommen zu schnell zu viele Charaktere vor, die ich erst einmal verinnerlichen musste.

Doch kaum hatte ich mich an die ganzen Namen gewöhnt war ich wieder mitten im Geschehen.

Die Sage um Glendower hat mich sofort fasziniert, man möchte das Buch gar nicht mehr zuschlagen. Ein absolutes Highlight und ein echter Pageturner. Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich darauf warten kann, bis der zweite Teil auf Deutsch erscheint.

Owen Glendower gab es übrigens wirklich und bis heute weiß man nicht, wo er begraben liegt.
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Wen der Rabe ruft von Maggie Stiefvater
Gebundene Ausgabe: 460 Seiten
Erscheinung: 9. Oktober 2013
Verlag: Script5
ISBN: 978-3839001530
empfohlener Verkaufspreis: 18,95€ [D]
Leseprobe

Anmeldung zum Gewinnspiel im Monat Dezember

Heute startet zum letzten Mal die Anmeldung für das 12 Monate / 12 Gewinner - Gewinnspiel.

Das Jahr ist nun fast vorbei und es hat mir wirklich viel Spaß gemacht. Für das nächste Jahr werde ich mir natürlich wieder etwas Neues einfallen lassen.

Aber nun lassen wir erst mal das Jahr ausklingen. Ich wünsche Euch eine schöne Adventszeit!

Hier geht es zu den Gewinnspielregeln.

Jeder, der diesen Beitrag kommentiert, nimmt an der Verlosung teil.

Viel Glück!

Donnerstag, 28. November 2013

Buchrezension zu Von einer, die auszog, Gutes zu tun von Theresa Voigt

Von einer, die auszog, Gutes zu tun
Auf einen Blick


Biografie
Christlicher Roman

Romantik: ein wenig
Dystopie: nein
Spannung: nein
Abenteuer: ein wenig
Komödie: ein wenig
Familie: ein wenig

Bewertung:
4 von 5 Tintenkleckse
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Wie viele Menschen überlegt auch Theresa am Jahresende, welche Vorsätze sie sich für das neue Jahr vornimmt. Sie kommt sie auf die Idee, dass sie im neuen Jahr 365 gute Taten vollbringen will.

Im Januar 2010 startet sie ihren Blog, auf dem sie von ihrem guten Taten berichten will. Ihr Fazit: Wer Gutes tut, darf auch Gutes erwarten.

Lesegrund:
Mich hat die Idee von Theresa sofort angesprochen und ich wollte mehr über ihr Projekt erfahren. Außerdem war ich neugierig, welche guten Taten sie vollbringt.

Cover:
Ich mag das Cover – ein schönes, auffälliges Motiv und tolle Farben. Es erinnerte mich ein wenig an einen Chick-lit Roman, im Buchladen hätte ich das Buch auf jeden Fall in die Hand genommen.

Fazit:
Ein inspirierendes Buch, das man häppchenweise genießen sollte.

Das Buch ist insgesamt eine wirklich gute Inspiration, selbst gute Taten zu vollbringen. Manche der guten Taten, die beschrieben werden, sind für mich selbstverständlich. Vermutlich hätte ich sie nicht gleich als gute Taten betitelt, aber andererseits ist es auch schön zu lesen, dass man selbst gute Taten verbringt, ohne, dass einem dies bewusst ist.

Der Schreibstil gefällt mir richtig gut, er ist sehr persönlich und locker.

Ab und zu hatte ich das Gefühl, dass Theresa etwas für ihre guten Taten erwartet, was sich aber im Laufe des Buches bessert.

Theresa beschreibt ihre guten Taten, die immer in einer netten Geschichte verpackt sind.

Neben den guten Taten gibt es immer wieder einen kleinen Abschnitt über die Empfängertypen. Menschen, die gute Taten beispielsweise gar nicht annehmen wollen und sofort eine Gegenleistung geben wollen. Diese Stellen waren interessant und oftmals musste ich schmunzeln, weil mich diese Empfängertypen an Freunde und Familienmitglieder erinnert haben.

Etwas schade fand ich, dass man kaum Leserkommentare im Buch findet. Das hätte das Buch sicherlich ein bisschen aufgelockert.

Wenn man das Buch an einem Stück liest kann es langatmig werden. Deswegen würde ich empfehlen, dass man das Buch genießt und lieber immer mal wieder auf das Buch zurückgreift. So wird man auch immer wieder selbst an die guten Taten erinnert.
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Von einer, die auszog, Gutes zu tun von Theresa Voigt
Taschenbuch: 224 Seiten
Erscheinung: September 2013
Verlag: Gerth Medien
ISBN: 9783865919069
empfohlener Verkaufspreis: 14,99€ [D]
Leseprobe

Dienstag, 26. November 2013

blanvalet Challenge 2014

blanvalet Challenge

Bereits zum dritten Mal in Folge wird es auf Lesendes Katzenpersonal eine blanvalet Challenge geben.

Ich hatte schon letztes Jahr überlegt daram teilzunehmen, war mir allerdings nicht sicher, ob ich die Zeit finde, so viele Bücher zu lesen.

Nun werde ich mutig sein und mich für 2014 anmelden.

Ich bin gespannt, ob es mir gelingt, 20 blanvalet - Bücher zu lesen und werde hier ab Januar über meine Fortschritte berichten.

Wer sich für die Challenge interessiert kann sich auf Lesendes Katzenpersonal darüber informieren. Einfach auf das obige Logo klicken.



Freitag, 22. November 2013

Buchrezension zu Yggdrasil der Weltenbaum von Cathrin Kühl (Hrsg.)

Yggdrasil der Weltenbaum
Auf einen Blick


Anthologie
Urban-Fantasy

Romantik: ein wenig
Dystopie: nein
Spannung: ja
Abenteuer: ja
Komödie: ein wenig
Familie: ein wenig

Bewertung:
4 von 5 Tintenkleckse

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Klappentext:
Weltenbaum, Lebensbaum, Weltesche – Yggdrasil hat viele Namen im Laufe der Jahrhunderte erhalten. Und Legenden, eine fantastischer als die andere, haben sich in und um ihn abgespielt. Ist die Geschichte um Thor und die Midgardschlange wirklich so abgelaufen? Was macht Nidhögg, falls er nicht gerade an den Baumwurzeln nagt? Hat Loki noch weitere Eigenschaften, außer seine Mitmenschen auszutricksen? Können die nordischen Götter in unsere Welt eingreifen? Was passiert, wenn ein Krieger nicht im Kampf fällt, sondern auf andere Art ums Leben kommt? Sind Hugin und Munin wirklich Raben? Und wo verstecken sich die Drachen auf Yggdrasil? Siebzehn Autoren gehen dem Mythos Lebensbaum auf den Grund und erzählen Geschichten, die niemandem bislang bekannt waren.

Lesegrund:
Anthologien lese ich immer gerne. Ich mag die Zusammenstellung verschiedener Geschichten. Jede hat ihren eigenen Schreibstil und man entdeckt dabei auch tolle Autoren.

Cover:
Es ist eines der Cover, die man immer wieder anschauen kann, um Neues darauf zu entdecken. Außerdem passt es gut zum Thema.

Fazit:
Taucht ein die nordische Götterwelt.

Die Anthologie ist eine bunte Mischung mit vielen verschiedenen Einblicken in die nordische Götterwelt.

Gleich am Anfang wird Yggdrasil vorgestellt, der Weltenbaum. Seine Äste erstrecken sich in die neun Welten, er ist eine immer wiederkehrende Konstante in den Geschichten.

So richtig anfreunden konnte ich mich mit den nordischen Sagen leider nicht, der Funke ist einfach nicht übergesprungen. Was aber nicht daran lag, dass die Kurzgeschichten schlecht sind, ganz im Gegenteil. Sie sind gut gemischt, erstrecken sich von den Göttern über diverse Fabelwesen bis hin zu den Sterblichen. Fans von Thor und Loki kommen hier sicherlich auf ihre Kosten.

Es ist immer interessant, welche Geschichten einem nach dem Lesen noch im Kopf bleiben. Bei dieser Anthologie erinnere ich mich besonders an „Die ewigen Schlachtfelder“ von Linda Sack. Eigentlich mag ich keine Kampfgeschichten, aber hier geht es um den letzten Kampf eines Kriegers, um in Walhalla einzuziehen und um das Leben und den Übergang zum Tod. Die Geschichte hat mich besonders berührt.


Yggdrasil der Weltenbaum von Cathrin Kühl (Hrsg.)
Taschenbuch: 207 Seiten
Erscheinung: 2013
Verlag: Wölfchen Verlag
ISBN: 978-3-943406-25-2
empfohlener Verkaufspreis: 12,90€ [D]
Leseprobe

Donnerstag, 21. November 2013

Buchrezension zu Gallagher Girls – Mädchen sind die besseren Spione von Ally Carter

Gallagher Girls 2Auf einen Blick

Romantik: ein wenig
Dystopie: nein
Spannung: ja
Abenteuer: ja
Komödie: ein wenig
Familie: ein wenig

Band 2 von 6

Bewertung:
5 von 5 Tintenkleckse

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Geheimnisvolle Umbaumaßnahmen in der Gallagher Akademie: niemand weiß zunächst, warum ein Teil des Gebäudes gesperrt ist. Doch Cammie und ihre Freundinnen finden es schnell heraus: Die Gallagher Akademie bekommt Gäste – Jungs, die ebenfalls eine Akademie für angehende Agenten besuchen.

Das bringt natürlich viel Chaos in die Mädchenclique, zumal der attraktive Zach immer wieder Cammie begegnet.

Lesegrund:
Nach Band eins musste ich natürlich wissen, wie es mit Cammie und ihren Freundinnen weitergeht.

Cover:
Mir hat das Cover von Band 1 schon nicht gefallen, ich finde, es spiegelt den Inhalt nicht wieder. Band 2 passt in die Reihe, leider noch immer nicht mein Geschmack.

Fazit:
Nachdem ich den ersten Band gelesen hatte, habe ich mir sofort Band zwei gekauft. Ich konnte einfach nicht abwarten, wie es weitergeht. Und es hat sich gelohnt. Auch den zweiten Band "Mädchen sind die besseren Spione" habe ich nicht mehr aus der Hand gelegt.

Natürlich dreht sich wieder alles um Cammies Leben im Internat und auch um Jungs - doch diese Jungs sind keine normalen Jungs, sondern ebenfalls Spione. Eine neue Herausforderung für die Mädchen.

Cammies erste Liebe Josh begegnet ihr zwar, jedoch scheint er sich an nichts mehr zu erinnern. Schade, aber wie im wahren Leben ist es leider oft so, dass Jungs in diesem Alter kommen und gehen.

Auch die Spionagetätigkeiten, die die Mädchen lernen sollen, kommen in diesem Band nicht zu kurz, was wieder für Spannung und Abenteuer sorgt.

Gallagher Girls – Mädchen sind die besseren Spione von Ally Carter Taschenbuch: 256 Seiten
Erscheinung: 15. Juli 2013
Verlag: Planet Girl ISBN: 978-3522503327
empfohlener Verkaufspreis: 12,95€ [D]
Leseprobe

Jetzt für den lovelybooks Leserpreis 2013 abstimmen

lovelybooks Leserpreis 2013

Endlich ist es wieder soweit - bereits zum fünften Mal wird bei lovelybooks der Leserpreis vergeben.

Bis einschließlich Donnerstag, 28. November 2013, könnt Ihr hier abstimmen.

Es gibt 15 Kategorien, in denen Ihr nicht nur für Eure Lieblingsbücher- und autoren abstimmen könnt, sondern beispielsweise auch für den bestem Buchtitel oder das beste Buchcover.

Mein Stimmrecht habe ich gerade genutzt und meine Stimmen abgegeben. Manchmal war das gar nicht so einfach, gerade im Fantasy- und Jugendbuchbereich hätte ich gerne mehr als eine Stimme abgegeben :)

Wie steht Ihr zum lovelybooks Leserpreis?
Nutzt Ihr Eure Chance, hier für Eure Lieblinge zu stimmen?
Was sind Eure Favoriten?




Dienstag, 19. November 2013

Buchrezension zu Aussicht auf Sternschnuppen von Katrin Koppold

Aussicht auf SternschnuppenAuf einen Blick

Frauen
Chick-lit

Romantik: ein wenig
Dystopie: nein
Spannung: nein
Abenteuer: ein wenig
Komödie: ein wenig
Familie: ein wenig

Bewertung:
3 von 5 Tintenkleckse

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Helga und ihr italienischer Freund Giuseppe sind glücklich. Eigentlich. Doch dann findet Helga eine SMS, durch die sie Zweifel bekommt. Betrügt Giuseppe sie?

Kurzerhand folgt sie Giuseppe, der gerade geschäftlich nach Lucca unterwegs ist, zum Flughafen. Da aufgrund einer Aschewolke der Flugraum gesperrt ist, kann Giuseppe nicht fliegen. Helga sieht nur noch, wie Giuseppe mit zwei Frauen in einen Mietwagen steigt.

Helga zögert nicht lange und versucht auch einen Mietwagen zu ergattern. Leider gibt es nur noch einen Smart, den sie sich mit einem arroganten Raucher teilen muss. Es stellt sich heraus, dass Nils, der arrogante Raucher, anscheinend auch noch ein selbstverliebter Schauspieler ist. Eine amüsante Fahrt in Richtung Italien beginnt.


Lesegrund:

Das Buchcover war so auffällig, dass ich das Buch lesen wollte. Außerdem hatte ich mal wieder Lust auf einen Chick-lit Roman.

Cover:
Obwohl mir das Cover sehr gut gefällt vermittelt es meiner Meinung nach einen falschen Eindruck. Ich habe auf den ersten Blick eine romantische Liebesgeschichte dahinter vermutet, aber es ist ein witzig-frecher Roman.

Fazit:
Insgesamt eine nette Handlung, die leider oftmals viel zu übertrieben dargestellt wird.

Helga ist eine sympathische Frau, die von einer gemeinsamen Zukunft mit dem Italiener Giuseppe träumt. Alles scheint perfekt, bis sie eine SMS liest, aus der sie schließt, dass Giuseppe sie betrügt.

Die Turbolenzen beginnen bereits auf den ersten Seiten, als Helga ihren Giuseppe am Flughafen zur Rede stellen will und feststellt, dass sie zu spät kommt. Giuseppe steigt gerade mit zwei Frauen in einen Mietwagen.

Spontan beschließt sie, ihrem Giuseppe in die Toskana zu folgen. Den letzten Mietwagen muss sie sich dann auch noch mit einem Raucher teilen, der auf den ersten Blick ziemlich arrogant ist. Hier beginnt die gemeinsam Fahrt, von München in die Toskana.

Es gibt einige Höhen und Tiefen, oftmals etwas zu lachen und auch ein paar ernste Themen, mit denen sich die Protagonisten auseinandersetzen.

Nils hat es nicht so einfach, wie es zunächst scheint und es ist schön zu lesen, wie man ihn im Laufe der Fahrt immer besser kennenlernt.

Insgesamt konnte mich das Buch leider nur mittelmäßig begeistern. Chick-lit Bücher neigen bekanntlich dazu, dass alles etwas übertrieben dargestellt wird. Bei „Aussicht auf Sternschnuppen“ ist es leider so, dass einige Stellen extrem übertrieben dargestellt wurden, was mir nicht gefallen hat.

Helga und Nils haben es beispielsweise eilig, in der Toskana anzukommen. Dennoch macht Nils einen großen Umweg, um eine kleine, ca. zweistündige Wandertour, zu unternehmen. An solchen Stellen war mir die Handlung dann zu absurd.

Es gibt bereits einen zweiten Roman aus der Sternschnuppen-Reihe: „Zeit für Eisblumen“. Allein das Cover ist schon wieder so schön, dass das Buch auf meiner Weihnachts-Wunschliste ganz oben steht.


Aussicht auf Sternschnuppen von Katrin Koppold
Taschenbuch: 296 Seiten
Erscheinung: 2013
Verlag: Aureolus Verlag
ISBN: 978-3000404177
Empfohlener Verkaufspreis: 9,95€ [D]
Leseprobe

Freitag, 15. November 2013

Buchrezension zu Das Wasserschloss von Megan Frazer Blakemore

Das WasserschlossAuf einen Blick

Jugendbuch
Fantasy

Romantik: nein
Dystopie: nein
Spannung: ja
Abenteuer: ja
Komödie: nein
Familie: ein wenig

Bewertung:
4 von 5 Tintenkleckse

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Ephraim Appledore zieht mit seinen Eltern und zwei Geschwistern in ein riesiges, altes Herrenhaus. Sein Vater hatte einen Schlaganfall und seine Mutter hofft, dass es dem Vater in dieser neuen Umgebung bald besser geht.

Die Geschwister leben sich ganz gut ein, in dem großen Haus gibt es immer wieder etwas zu entdecken. Bald finden Ephraim und seine neuen Freunde heraus, dass Ephraims Uropa an einem Elixier geforscht hat, dem „Wasser des Lebens“ und begeben sich im Haus auf die Suche nach Hinweisen.

Lesegrund:
Ein altes Herrenhaus und die Suche nach einem Lebenselixier – das Buch hat sich spannend angehört.

Cover:
Das Cover hat mich sofort angesprochen – es sieht mysteriös aus, ein fantastisches Schloss unter Wasser. Ich finde es sieht auch nach einer Mischung aus Kinder- und Jugendbuch aus und passt somit zur Handlung.

Fazit:
Das Buch beginnt sehr schnell – die Familie zieht in dem neuen Haus ein, man erfährt nur, dass der Vater einen Schlaganfall hatte. Über das bisherige Leben der Familie erfahren wir nichts. Es werden auch einige Charaktere gleich zu Beginn vorgestellt, so dass ich mich zuerst einmal zurechtfinden musste.

Die Kinder hören im Haus ein merkwürdiges, unheimliches Summen. Mutig erforschen sie das Haus.

Sehr gut hat mir gefallen, dass immer wieder Rückblenden in die Vergangenheit eingebaut wurden, so hat man den Uropa von Ephraim auch kennengelernt und seine Suche nach dem Elixier des Lebens ein Stück begleitet.

Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen, meiner Meinung nach ist es eine Mischung aus Kinder- und Jugendbuch und am besten geeignet für Kinder zwischen 11 und 13 Jahren. In diesem Alter ist die Geschichte besonders spannend, ich könnte mir vorstellen, dass sich ältere Jugendliche stellenweise langweilen könnten.


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Das Wasserschloss von Megan Frazer Blakemore
Gebundene Ausgabe: 368 Seiten
Erscheinung: 25. Juli 2013
Verlag: Carlsen
ISBN: 978-3551556448
empfohlener Verkaufspreis: 16,90€ [D]
Leseprobe

Dienstag, 1. Oktober 2013

Anmeldung zum Gewinnspiel im Monat Oktober & November

Ein kleines Update: Eure Anmeldung gilt für die Monate Oktober und November - leider war ich direkt nach der Buchmesse krank, so dass ich keine Rezensionen verfassen konnte. Nun werde ich in den nächsten Wochen einiges zu schreiben haben :) Damit die Gewinner auch eine schöne Auswahl an Büchern haben, werde ich Ende November 2 glückliche Gewinner ziehen.


Das herbstliche Wetter ist doch einfach perfekt, um zu lesen, oder? Und natürlich startet auch heute wieder das 12 Monate / 12 Gewinner -Gewinnspiel.
Hier geht es zu den Gewinnspielregeln.

Jeder, der diesen Beitrag hier kommentiert nimmt an der Verlosung teil.

Viel Glück!

Mittwoch, 25. September 2013

Buchrezension zu Zwischen Ewig und Jetzt von Marie Lucas

Zwischen ewig und jetztAuf einen Blick

Jugendbuch

Romantik: ein wenig
Dystopie: nein
Spannung: ein wenig
Abenteuer: ein wenig
Komödie: ein wenig
Familie: ein wenig

Bewertung:
3 von 5 Tintenkleckse


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Julia ist neu an der Schule und diesen Neustart will sie nutzen. Niemand soll von ihrer Vergangenheit erfahren. Obwohl sie mit ihrer Mutter in einer Wohnung lebt, gibt sie in der Schule vor, dass ihre Eltern wohlhabend sind. So ist sie auch bald mit Felix zusammen, der zu der angesagtesten Clique der Schule gehört.

Auf dem Schulhof macht sie Bekanntschaft mit Nikolaos, den alle meiden. Und bald erfährt Julia auch den Grund dafür: er kann mit Toten sprechen.

Lesegrund:
Der Klappentext klang vielversprechend, weswegen ich das Buch unbedingt lesen wollte.

Cover:
Das Cover gefällt mir sehr gut und es passt hervorragend zur Handlung.

Fazit:
Leider hält der Klappentext nicht das, was er verspricht.

Julia hat eine Vergangenheit, die sie gerne vergessen würde. Sie schämt sich dafür, dass sie mit ihrer Mutter in einer Wohnung wohnt, noch dazu in keinem schönen Stadtviertel. In der Schule spielt sie das Mädchen, das reiche Eltern hat. Damit ihre Lüge nicht auffällt läuft sie sogar jeden Tag eine weite Strecke zur Bushaltestelle, die in einem gehobenen Stadtteil ist. Ich habe immer wieder versucht, die Protagonistin zu verstehen, aber sie lügt nicht nur ihre Mitschüler an. Auch ihr Freund weiß nichts von ihr. Das macht Julia unsympathisch.

Auch hatte ich das Gefühl, dass sie ihren Freund nicht wirklich liebt – zu schnell verguckt sie sich auch in Nikolaos, der von der Klassengemeinschaft ausgeschlossen und dadurch ein Einzelgänger ist.

Nach und nach gewinnt die Handlung ein bisschen an Spannung, man fragt sich, was Nikolaos getan hat, um so von seinen Mitschülern behandelt zu werden.

Durch den Tod von Julias Großvater sollte nochmals Spannung aufgebaut werden, aber leider ist auch dies kaum gelungen.

Da ich zu den Protagonisten keine Bindung aufbauen konnte und die Handlung immer wieder vor sich hin plätscherte, war mir das Buch zu oberflächlich. Den Klappentext fand ich sehr gelungen, die Idee der Handlung ist toll, aber man hätte viel mehr aus dieser Geschichte herausholen können.

*

Zwischen Ewig und Jetzt von Marie Lucas
Gebundene Ausgabe: 464 Seiten
Erscheinung: 01. März 2013
Verlag: Fischer FJB
ISBN: 978-3841422149
empfohlener Verkaufspreis: 16,99€ [D]
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Freitag, 20. September 2013

Buchrezension zu Silber – Das erste Buch der Träume von Kerstin Gier

Silber - Band 1
Auf einen Blick

Jugendbuch
Fantasy

Romantik: ein wenig
Dystopie: nein
Spannung: ein wenig
Abenteuer: ja
Komödie: ein wenig
Familie: ein wenig

Bewertung:
4 von 5 Tintenkleckse


Liv hat sehr lebhafte Träume, fast so, als seien sie real. Eines Nachts träumt sie von vier Jungs, die sie bei einem Ritual auf einem Friedhof beobachtet. Das Unheimliche daran: diese Jungs existieren nicht nur in ihren Träumen, sie gehen auf dieselbe Schule, die Liv seit einigen Tagen besucht. Einer der vier Jungen wird sogar bald mit ihr unter einem Dach wohnen: Grayson, der Sohn des neuen Partners ihrer Mutter.

Nach und nach erkennt Liv, dass der Traum irgendwie real sein musste – denn die vier Jungen wissen Dinge über Liv, die sie nie erzählt hat…außer in ihren Träumen.

Lesegrund:
Ein neues Jugendbuch von Kerstin Gier ist natürlich eine Pflichtlektüre.

Cover:
Mir gefällt das Cover sehr gut, es ist einiges darauf zu sehen und man entdeckt immer wieder etwas Neues.

Fazit:
Schleppender Beginn, jedoch ein spannendes Ende.

Anfangs fand ich die Handlung zwar ganz nett, aber im Vergleich zu anderen Jugendbüchern durchschnittlich. Zudem ist meine Laune gesunken, als ich Sätze wie „Ihr Hobby ist Taylor Lautner" lesen musste.

Was mich dennoch zum Weiterlesen motiviert hat war der unvergleichbare Schreibstil der Autorin. Oftmals herrscht ein sarkastischer Unterton, der mich zum Lächeln brachte.

Vor allem der "Tittle-Tattle Blog", ein Blog der von Secrecy geführt wird, ist unterhaltsam in die Handlung eingebaut. Hier erfährt man den neuesten Klatsch. Die Idee ist zwar nicht neu, es erinnert stark an die TV-Serie Gossip Girl, dennoch möchte ich den Blog nicht missen.

Als Liv beginnt, mehr über ihre merkwürdigen Träume zu erfahren, wird es spannender. Die Jungs sind alle kein offenes Buch, man erfährt nicht alles über sie. Zwar lernt man manche von ihnen in ihrer Traumwelt kennen, die ein bisschen über sie aussagt. Dennoch bleiben die Jungs geheimnisvoll, was das Buch auch immer abenteuerlicher macht. Man beginnt zu rätseln, und ist auf einmal mitten im Geschehen.

Letztendlich gibt es noch genügend offene Fragen für die nächsten Bände, ich bin schon sehr gespannt, wie es weitergeht.


Silber – Das erste Buch der Träume von Kerstin Gier
Hardcover: 416 Seiten
Erscheinung: 18. Juni 2013
Verlag: Fischer FJB
ISBN: 978-3-8414-2105-0
empfohlener Verkaufspreis: 18,99€ [D]
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Montag, 16. September 2013

Buchrezension zu Zeitenzauber – Die goldene Brücke von Eva Völler

Zeitenzauber 2 Auf einen Blick

Jugendbuch

Fantasy / Zeitreise

Romantik: ein wenig
Dystopie: nein
Spannung: ja
Abenteuer: ja
Komödie: ein wenig
Familie: ein wenig

Band 2 von 3

Bewertung:
4 von 5 Tintenkleckse



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Anna gehört nun dem Geheimbund der Zeitwächter an und wird – wie ihr Freund Sebastiano – für Einsätze in der Vergangenheit eingesetzt. Als Sebastiano aus dem Paris des 17. Jahrhunderts nicht mehr zurückkommt, soll Anna sofort dorthin reisen, um ihn zu holen. Sebastiano erinnert sich jedoch nicht mehr an sein normales Leben und Anna muss einen Weg finden, um ihm zu helfen.

Lesegrund:
Mir hat Band eins sehr gut gefallen und natürlich wollte ich wissen, wie es mit Anna und Sebastiano weitergeht, welches Abenteuer die beiden nun in Paris erleben.

Cover:
Genauso schön wie schon Band 1 – man erkennt die Buchreihe sofort, der Stil ist ähnlich, nur dass die Grundfarbe des Covers nun grün anstelle von blau ist.

Fazit:
Eine tolle Fortsetzung, ich bin begeistert.

Nachdem mir bereits der erste Band sehr gut gefallen hat (damals ging es für Anna nach Venedig ins 15. Jahrhundert), war ich gespannt auf den zweiten Band.

Auch hier hat die Autorin wieder eine spannende Zeit gewählt – Paris im 17. Jahrhundert. Wer Alexandre Dumas „Die Drei Musketiere“ kennt wird über einige Charaktere schmunzeln. Anfangs hatte ich etwas Bedenken, dass die Handlung einfach nur neu erzählt wird, was aber überhaupt nicht der Fall war.

Sebastiano ist ein Musketier geworden und kann sich nicht mehr an sein normales Leben erinnern.

Anna wird zu Hilfe gerufen und erlebt einige Abenteuer in Paris. Sie wohnt zunächst bei einer Theaterschauspielerin, arbeitet in einer Kneipe und wird dann über ein paar Beziehungen zur Gesellschafterin der besten Freundin der Königin.

Es werden viele Gesellschaftsschichten im damaligen Paris beleuchtet und natürlich erlebt Anna einige Überraschungen und Abenteuer.

Mir hat das Buch richtig gut gefallen, es hat sofort meine Reiselust geweckt und ich freue mich schon jetzt auf meine nächste Reise nach Paris.

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Zeitenzauber - Die goldene Brücke von Eva Völler
Gebundene Ausgabe: 320 Seiten
Erscheinung: 14. März 2013
Verlag: Baumhaus
ISBN: 978-3833901683
empfohlener Verkaufspreis: 14,99€ [D]
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Montag, 2. September 2013

Anmeldung zum Gewinnspiel im Monat September

Und wieder startet das 12 Monate / 12 Gewinner -Gewinnspiel in die nächste Runde.

Da es bei blog.de noch immer ein paar Schwierigkeiten gibt werden ab sofort nicht nur die Kommentare auf meinem Blog gezählt, sondern auch alle Kommentare auf facebook.

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Jeder, der diesen Beitrag hier auf meinem Blog oder auf facebook kommentiert, nimmt an der Verlosung teil.

Viel Glück!

Freitag, 30. August 2013

Buchrezension zu Gallagher Girls, Spione küsst man nicht (Band 1) von Ally Carter

Gallagher Girls Band 1Auf einen Blick

Jugendbuch

Romantik: ein wenig
Dystopie: nein
Spannung: ja
Abenteuer: ja
Komödie: ein wenig
Familie: ein wenig

Bewertung:
5 von 5 Tintenkleckse

Klappentext:
Die Gallagher Akademie für hochbegabte junge Mädchen ist alles andere als eine gewöhnliche Mädchenschule, denn hier werden die Top-Agentinnen von morgen ausgebildet! Doch was passiert, wenn sich ein Gallagher Girl in einen ganz normalen Jungen verliebt? Cameron „Cammie“ Morgan beherrscht zwar 14 Sprachen, kann sich wie ein Chamäleon tarnen und CIA-Codes knacken, aber die Gallagher Akademie hat sie nicht auf das erste Herzklopfen vorbereitet. Als sie Josh trifft, wird ihr Leben komplett auf den Kopf gestellt ...

Lesegrund:
Internat – mehr musste ich gar nicht wissen. Ich liebe Bücher, die in Internaten spielen, deswegen wollte ich auch unbedingt die Gallagher Akademie kennenlernen.

Cover:
Das Cover hat mich beinahe vom Lesen abgehalten, denn es spricht mich so gar nicht an.

Fazit:
Nachdem ich das Buch beendet hatte, habe ich mir sofort Band 2 gekauft.

Zunächst werden die Lehrer und Schüler der Gallagher Akademie vorgestellt, man bekommt einen Eindruck von den interessanten Unterrichtsfächern und über das Leben im Internat. Die Protagonistin Cammie ist die Tochter der Schulleiterin, ihr Vater war ein Top-Agent und kam von einem Einsatz nicht mehr zurück. Ihr Vater ist ein sehr zentrales Thema und ich hoffe, dass wir hier im Laufe der Buchreihe mehr herausfinden.

Cammie wird jedoch genauso behandelt wie alle anderen und wohnt nicht in den Räumen ihrer Mutter, sondern wie alle anderen Mädchen auch in Gemeinschaftszimmern. Ihre beiden besten Freundinnen, Bex und Liz, sind ebenfalls hochbegabt. Man könnte denken, dass die Mädchen alle sehr arrogant sind, was aber nicht der Fall ist. Im Gegenteil: alle Charaktere sind äußerst liebenswürdig dargestellt. Zudem sind sie zwar theoretisch auf das Leben als Agentinnen vorbereitet, aber sie müssen erst noch lernen, ihr Wissen in die Praxis umzusetzen.

Als Josh in Cammies Leben auftaucht muss sie den Spagat zwischen ihrem Leben in der Gallagher Akademie und dem normalen Leben schaffen. Was schwerer ist als man denkt, denn natürlich weiß niemand, was für eine Institution die Akademie ist. Die Gallagher Akademie ist verrufen als Schule für reiche und verwöhnte Mädchen.

Vielleicht hält man es bei der Beschreibung gar nicht für möglich, doch auch die Spionagetätigkeiten, die die Mädchen lernen sollen, kommen nicht zu kurz, was für Spannung und Abenteuer sorgt.

Das Ende hat einen tollen Überraschungseffekt, was mich sofort dazu veranlasst hat, Band zwei zu kaufen.

Bislang sind zwei Bände auf Deutsch erschienen: Band 6, zugleich der Abschluss der Buchserie, wird im September 2013 (auf Englisch) erscheinen.

Gallagher Girls, Spione küsst man nicht (Band 1) von Ally Carter
Taschenbuch: 304 Seiten
Erscheinung: 20. März 2013
Verlag: Planet Girl
ISBN: 978-3522503310
empfohlener Verkaufspreis: 12,95€ [D]
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Buchrezension zu Erbsensoldaten von Florian Russi

ErbsensoldatenAuf einen Blick

Sagen

Romantik: ein wenig
Dystopie: nein
Spannung: nein
Abenteuer: ein wenig
Komödie: ein wenig
Familie: ein wenig

Bewertung:
4 von 5 Tintenkleckse

„Erbsensoldaten“ beinhaltet verschiedene Sagen aus der Lausitz. Das Buch ist in drei große Themengebiete eingeteilt: Zwerge, Zauberer und Krabat. Das Buch berichtet über verschiedene Abenteuer von diesen Sagengestalten.

Lesegrund:
Märchen und Sagen sind mir immer eine willkommene Abwechslung. Außerdem kannte ich bislang nur Krabat und war gespannt auf weitere Sagen aus der Lausitz.

Cover:
Mir gefällt das Cover zwar recht gut, aber für meinen Geschmack hätte es auch gerne noch ein bisschen bunter sein dürfen.

Fazit:
Abenteuerliche Sagen aus der Lausitz.

Das Buch beginnt mit Sagen rund um die Lutki. Lutki sind Zwerge, die ihre Heimat verlassen müssen und sich in die Lausitz begeben. Die Reise ist abenteuerlich und auch als sie endlich ihr Ziel erreichen erleben sie immer wieder neue Abenteuer, die auch für Erwachsene spannend geschrieben sind.

Krabat ist sicherlich vielen ein Begriff, vielleicht waren seine Erlebnisse deswegen auch mein liebster Leseabschnitt. Hier hatte ich das Buch nicht mehr aus der Hand gelegt und alle Sagen rund um Krabat an einem Stück gelesen.

Die letzten Geschichten drehen sich um Pumphut – einem Zauberer. Auch hier waren es wieder lustige und spannende Erlebnisse, die mir gut gefallen haben.

Insgesamt ein tolles Buch, einzig zu bemängeln habe ich, dass ein paar wenige der Geschichten sich auf aktuelle Zeitgeschehen beziehen, die meiner Meinung nach nichts in Märchen- oder Sagenbücher verloren haben.

Erbsensoldaten von Florian Russi
Gebundene Ausgabe: 132 Seiten
Erscheinung: 28. März 2013
Verlag: Bertuch Verlag
ISBN: 978-3863970024
empfohlener Verkaufspreis: 14,90€ [D]
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Mittwoch, 28. August 2013

Mein neuer Literatur-Tipp

Logo Literaturtipp

Heute darf ich Euch wieder in Zusammenarbeit mit Thisiswhatwelove, der Lifestyle-Blog von deals.com, einen Literaturtipp vorstellen.

Da ich Euch beim letzten Mal einen Einzelband, Tempus von Maud Schwarz, vorgestellt habe, möchte ich Euch dieses Mal eine neue Buchreihe ans Herz legen.

Gallagher Girls Band 1Gallagher Girls Band 2

Die Gallgher Girls Buchreihe hat mich sofort angesprochen. Ich bin mit "Hanni und Nanni" aufgewachsen und lese noch immer gerne Bücher, die sich rund um Internate drehen. Empfehlen kann ich diese neue Buchserie allen jugendlichen und jung gebliebenen Lesern.

Damit Ihr einen ersten Eindruck zu den Büchern bekommt lest am Besten zuerst den Klappentext zu Band 1 - Spione küsst man nicht:

Die Gallagher Akademie für hochbegabte junge Mädchen ist alles andere als eine gewöhnliche Mädchenschule, denn hier werden die Top-Agentinnen von morgen ausgebildet! Doch was passiert, wenn sich ein Gallagher Girl in einen ganz normalen Jungen verliebt? Cameron „Cammie“ Morgan beherrscht zwar 14 Sprachen, kann sich wie ein Chamäleon tarnen und CIA-Codes knacken, aber die Gallagher Akademie hat sie nicht auf das erste Herzklopfen vorbereitet. Als sie Josh trifft, wird ihr Leben komplett auf den Kopf gestellt ...

Ehrlich gesagt hätte mich das Buchcover fast vom Lesen abgehalten. Es ist mir zu mädchenhaft und erweckt den Eindruck, dass die Buchreihe eher für sehr junge Leser geeignet ist. Doch auch ich war sofort begeistert von der Gallagher Akademie und den sehr unterschiedlichen Protagonisten, die unterschiedliche Talente haben.

Im ersten Band werden zunächst die Lehrer und Schüler der Gallagher Akademie vorgestellt, man bekommt einen Eindruck von den interessanten Unterrichtsfächern und über das Leben im Internat. Cammie ist die Tochter der Schulleiterin, ihr Vater war ebenfalls Spion und kam von einem Einsatz nicht mehr zurück. Ihr Vater ist ein sehr zentrales Thema und ich hoffe, dass wir hier im Laufe der Buchreihe mehr herausfinden.

Cammie wird jedoch genauso behandelt wie alle anderen und wohnt nicht in den Räumen ihrer Mutter, sondern wie alle anderen Mädchen auch in Gemeinschaftszimmern.

Als Josh in Cammies Leben auftaucht muss sie den Spagat zwischen ihrem Leben in der Gallagher Akademie und dem normalen Leben schaffen. Was schwerer ist als man denkt, denn natürlich weiß niemand, was für eine Institution die Akademie ist. Die Gallagher Akademie ist verrufen als Schule für reiche und verwöhnte Mädchen.

Nachdem ich den ersten Band gelesen hatte, habe ich mir sofort Band zwei gekauft. Ich konnte einfach nicht abwarten, wie es weitergeht. Und es hat sich gelohnt. Auch den zweite Band "Mädchen sind die besseren Spione" habe ich nicht mehr aus der Hand gelegt.

Natürlich dreht sich wieder alles um Cammies Leben im Internat und auch um Jungs - doch diese Jungs sind keine normalen Jungs, sondern ebenfalls Spione. Eine neue Herausforderung für die Mädchen.

Vielleicht hält man es bei der Beschreibung gar nicht für möglich, doch auch die Spionagetätigkeiten, die die Mädchen lernen sollen, kommen nicht zu kurz, was für Spannung und Abenteuer sorgt.

Ich hoffe, ich konnte Euch diese Buchreihe ein wenig näher bringen. Es werden noch weitere Bände folgen, auf die ich mich natürlich schon sehr freue.

Die letzten Literatur-Tipps von Thisiswhatwelove könnt ihr HIER noch einmal lesen, vielleicht entdeckt ihr dort zusätzlich noch ein paar interessante Bücher.

Montag, 26. August 2013

Buchrezension zu Oliver – Peace of mind von Nicole Schröter

Oliver - Peace of mindAuf einen Blick

Romantik: ein wenig
Dystopie: nein
Spannung: ein wenig
Abenteuer: ein wenig
Komödie: nein
Familie: ja

Bewertung:
4 von 5 Tintenkleckse

Viele von uns fragen sich, wie es der ersten Liebe heute ergeht.

Auch die Autorin Nora Schröter begab sich auf den Weg, um ihre Jugendliebe Oliver zu finden. Sie findet kein Profil auf facebook und nach einigen Recherchen erhält Nora bald darauf die traurige Nachricht, dass Oliver nicht mehr am Leben ist.

Das Buch erzählt die Geschichte ihrer ersten Liebe und wir erhalten Einblick in Olivers Leben.

Lesegrund:
Das Buch klingt nach einer außergewöhnlichen Liebesgeschichte, über die ich gerne mehr wissen wollte.

Cover:
Auf den ersten Blick ist das Cover sehr düster, traurig. Nachdem ich nun das Buch gelesen habe finde ich das Cover sehr passend, denn es spiegelt die Verzweiflung wieder, die in Olivers Leben oftmals präsent ist.

Fazit:
Das Buch ist sicherlich keine literarische Meisterleistung – aber es hat mich emotional sehr berührt. Ich hatte durchweg beim Lesen das Gefühl, dass mir eine Freundin ihre Geschichte erzählt, weswegen ich mich der Autorin und Oliver noch näher gefühlt habe.

Anfangs erzählt Nicole von ihrer Suche nach Oliver – ihrer ersten Liebe. Diese ist immer etwas Besonderes und natürlich möchte man wissen, wie es dieser Person heute ergeht.

Nicole und Oliver mussten bereits in der Jugend mit einigen Dingen kämpfen, was die beiden noch mehr zusammengeschweißt hat.

Leider erfährt Nicole, dass Oliver nicht mehr lebt. Doch Nicole darf noch einiges über Olivers Leben erfahren, bis hin zu seinem Tod. Dabei ist seine Mutter Betty eine wichtige Person, die sich Nicole öffnet und so können Nicole und Betty den Tod von Oliver besser verarbeiten.

Insgesamt ein sehr emotionales Buch, das sich vor allem mit eine Liebe beschäftigt, von der man sein Leben lang ein Stück in seinem Herzen tragen wird.

Oliver – Peace of mind von Nicole Schröter
Taschenbuch: 208 Seiten
Erscheinung: 10. Februar 2013
Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform
ISBN: 978-3442478194
empfohlener Verkaufspreis: 8,90€ [D]

Mittwoch, 14. August 2013

Buchrezension zu Insel der Nyx von Daniela Ohms

Insel der Nyx 01Auf einen Blick

Jugendbuch

Romantik: ein wenig
Dystopie: nein
Spannung: ein wenig
Abenteuer: ja
Komödie: nein
Familie: ja

Bewertung:
4 von 5 Tintenkleckse

Eleni hat eine seltene Gabe – sie wandelt oftmals im Schlaf und spricht dabei Prophezeiungen aus, die dann auch wirklich eintreffen. Sie selbst kann sich daran nie erinnern.

Nachdem Eleni bei einem Schulausflug verschiedene Prophezeiungen für ihre Mitschüler ausspricht halten die ehemaligen Freunde Abstand zu ihr. Elenis Mutter nimmt dies zum Anlass mit ihren beiden Kindern nach Kreta auszuwandern.

Eleni und ihre Halbschwester Leandra sprechen beide griechisch und deutsch, so dass es keine sprachlichen Probleme auf Kreta gibt. Elenis Mutter ist Archäologin, die auf Kreta einen Tempel ausgraben möchte. Der Tempel liegt in der Nähe des Hauses, in dem die kleine Familie wohnt.

Doch schon nach der Ankunft auf Kreta spürt Eleni eine ungeheure Macht, von der sie angezogen wird. Kurz darauf taucht eine kleine Insel im Ozean auf, die nur Eleni und ihre neue Freundin Philine sehen können.

Lesegrund:
Neben meiner Vorliebe für Jugendbücher hat mich hier besonders die griechische Götterwelt für das Buch begeistern können.

Cover:
Ein tolles Cover, auf der wir die Insel der Nyx deutlich erkennen können. Ich mag es, wenn man beim zweiten Hinsehen immer wieder neue Details auf einem Cover entdeckt, hier erging es mir so.

Fazit:
Ein abenteuerliches Jugendbuch, das uns in die Welt der griechischen Götter entführt.

Eleni ist eine liebenswerte Protagonistin, in die man sich schnell hineinfühlen kann. Sie schlafwandelt, bekommt davon aber nie etwas mit. Ihre Halbschwester Leandra ist immer an ihrer Seite, wenn sie nachts aufwacht und losläuft, um ihre Prophezeiungen auszusprechen.

Leandra tut einem fast schon etwas leid – sie ist eine typische große Schwester, die Eleni beschützen will, selbst aber noch ein Teenager ist. Sobald Eleni nachts aufwacht ist Leandra wach, um ihrer kleinen Schwester zu folgen. Auf Kreta passiert in den ersten Nächten etwas Unglaubliches – Eleni läuft aus dem Haus in Richtung Tempel. Als sie dort, wo der Tempel vermutet wird, ihre Hand auf die Erde legt, gibt es ein Erdbeben.

Eleni findet auf Kreta schnell Anschluss – in einem einsamen Haus, das in einer Bucht liegt, lernt sie Philine kennen. Gleich fühlen die beiden, dass sie etwas verbindet. Eleni kennt ihren Vater nicht, Philine hat noch nie ihre Mutter getroffen.

Als die beiden Mädchen beginnen, die Jugendgeschichte von Elenis Großmutter zu hinterfragen, finden sie heraus, dass Zeus der Großvater von Eleni ist. Nach und nach wird Eleni hineingezogen in ein Abenteuer, in dem ihr nicht nur griechische Götter begegnen, sondern auch in eine Welt von Schattenwesen und Wassernixen.

Der Schreibstil von Daniela Ohms ist flüssig zu lesen, sie versteht es, Emotionen durch ihre Wörter auszudrücken. Außerdem hat mir gut gefallen, dass man die griechische Götterwelt nach und nach kennenlernt und alle Erklärungen so gut in die Handlung einfließen, dass man nicht selbst recherchieren muss.

Ich kann das Buch deswegen auch jedem empfehlen, der sich nicht mit griechischen Sagen auskennt.

Ein abenteuerlicher Einstieg in eine Trilogie, ich freue mich schon jetzt auf den zweiten Band, der voraussichtlich im Januar 2014 erscheint.

Insel der Nyx von Daniela Ohms
Gebundene Ausgabe: 368 Seiten
Erscheinung: 22. April 2013
Verlag: Planet Girl
ISBN: 978-3522503433
empfohlener Verkaufspreis: 14,95€ [D]
HIER könnt Ihr das Buch bestellen
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Vielen Dank an BloggDeinBuch für dieses Leseexemplar!

Buchrezension zu Vertauschte Leben von Birgit Gassmann

Vertauschte Leben

Auf einen Blick

Christlicher Roman

Romantik: nein
Dystopie: nein
Spannung: ein wenig
Abenteuer: ein wenig
Komödie: nein
Familie: ja

Bewertung:
4 von 5 Tintenkleckse

Nach einem Unfall erfahren die Eltern von Tim, dass ihr Sohn bei der Geburt vertauscht wurde. Nicht Tim, der talentierte Musiker, ist ihr leiblicher Sohn, sondern David, der seit einer Krankheit im Kindesalter behindert ist.

David lebt bei einer liebenswerten Familie, die sich rührend um ihn kümmert.

Nun müssen alle Beteiligte einen Weg finden, mit der neuen Situation umzugehen.

Lesegrund:
Zwei Jungs, die bei der Geburt vertauscht wurden und im Teenageralter erfahren, dass ihre Eltern gar nicht ihre leiblichen Eltern sind. Ein interessantes und emotionales Thema, von dem ich mehr lesen wollte.

Cover:
Die beiden Jungs, die nur zur Hälfte abgebildet sind, spiegeln den Inhalt gut wieder.

Fazit:
Ein sehr facettenreiches Buch mit einem unerwarteten Ende.

Anfangs lernt der Leser die beiden sehr unterschiedlichen Familien kennen.

Tim hat eine liebenswerte Mutter und einen streng wirkenden Vater, der anscheinend nur möchte, dass sein Sohn mit seiner Musik reich und berühmt wird. Schließlich hat er viel Geld in Tims Hobby gesteckt und das soll sich auszahlen.

Davids Eltern dagegen erziehen ihre Kinder christlich, sie kümmern sich aufopferungsvoll um David. Auch seine Schwester, die bereits studiert, nimmt sich immer Zeit für ihren behinderten Bruder.

Nach einem Unfall erfahren Tims Eltern, dass Tim nicht ihr leiblicher Sohn ist. Die Familie wird aus ihrer Routine gerissen, Tims Vater möchte am liebsten alle Beweise vernichten und niemandem etwas davon erzählen. Als er erfährt, dass David behindert ist, möchte er diesen auch nicht kennenlernen.

Ab hier wird das Buch sehr emotional, man bekommt viele verschiedene Eindrücke, denn die Familien und auch Tim gehen sehr unterschiedlich mit der Situation um. Vor allem für Tim ist es schwierig, er sieht David als behinderten Idioten, mit dem er sich nicht unterhalten kann.

Insgesamt ein wirklich ergreifender Roman, mit einer tiefgehenden Handlung.

Einen kleinen Abzug gibt es, weil das Buch am Ende zu schnell zu Ende geführt wurde. Die Ereignisse überschlagen sich und als Leser hatte ich das Gefühl, dass mir hier das Ende als Schnelldurchlauf präsentiert wird.


Vertauschte Leben von Birgit Gassmann
Gebundene Ausgabe: 336 Seiten
Erscheinung: 04. März 2013
Verlag: Gerth Medien
ISBN: 978-3865917492
empfohlener Verkaufspreis: 14,99€ [D]
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