Sonntag, 2. September 2012

Buchrezension: Good Morning Dornröschen von Daniela Kögler

Good Morning Dornröschen

Einfach raus, dem Trott den Rücken kehren und all den festgefahrenen Alltäglichkeiten entfliehen. Ohne einen Gedanken an Morgen, ohne den Job zu kündigen und sogar ohne Aufladekabel für den geliebten iPod, verlässt Daniela ihre Heimatstadt und fährt nach München – um sich selbst zu finden, um gefunden zu werden. Und das wird sie dann letztlich auch. Ein Designer entdeckt die attraktive Frau, und so kann sie für einige Zeit den Traum eines Models leben. Doch ihre Suche beginnt erst dann richtig, als der Traum endet. Begegnungen – unscheinbare, wie es scheint – erwecken sie, und in ihr erwacht eine Ahnung dessen, was wirklich wichtig ist, um glücklich zu sein …

Daniela fühlt sich in ihrem Heimatort nicht mehr wohl. Sie verspürt den Drang, etwas in ihrem Leben zu verändern. Ohne irgendwelche Vorkehrungen zu treffen reist sie nach München. Ihren alten Job kündigt sie nicht einmal, sie ist auf der Flucht vor sich selbst.

In München angekommen lernt sie zunächst Louisa kennen, dann Hannes. Daniela ist meiner Meinung nach hier sehr naiv, denn sie übernachtet bei völlig fremden Menschen, die sie gerade erst kennengelernt hat. Auch macht sie auf mich einen sehr oberflächlichen Eindruck.

Ich war enttäuscht von diesem Buch, da der Klappentext eine andere Handlung verspricht. Wer wie ich eine märchenhafte Geschichte über ein Mädchen, das Model wird, erwartet, wird diese hier nicht finden.


Good Morning Dornröschen von Daniela Kögler
Hardcover: 120 Seiten
Erscheinung: Januar 2012
Verlag: fhl Verlag Leipzig
ISBN: 978-3-942829-30-4
empfohlener Verkaufspreis: 12,95 € [D]
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