Sonntag, 27. Mai 2012

Buchrezension: Mandels Büro von Berni Mayer

MBMax Mandel und Sigi Singer sind zwei Musikjournalisten, die sich beruflich verändern. Max Mandel erbt die Detektei seines Onkels und versucht sich zusammen mit seinem besten Freund und Kollegen als Ermittler.

Die beiden nehmen einen Fall aus dem Musikbusiness an, der hervorragend zu ihrem alten Beruf passt. Veronika Malleck, Frau des berühmten Sängers Leo Tilmann, möchte sich von ihrem Mann scheiden lassen. Und für die Scheidung benötigt sie Beweise, dass Leo sie mit verschiedenen Frauen betrügt.

Während der Ermittlung wird Leo Tilmann ermordet und auch Max Mandel und Sigi Singer decken immer neue Geheimnisse auf.

"Mandels Büro" wird als der etwas andere Kriminalroman angepriesen. Und das ist er auch. In einem umgangsprachlichen, bayrischen Schreibstil verfasst muss der Leser sich zunächst an diese Ausdrucksweise gewöhnen. Die Handlung selbst ist durchzogen von Informationen zu Schallplatten, Gitarrensoli und Schallplattencovern, die mich leider nicht interessiert haben und mich zu sehr von der Handlung entfernt haben.

Es gab durchaus gute Ansätze in dem Roman, wie die witzigen Gedankengänge von Sigi Singer, die das Buch auflockerten. Dennoch konnte mich das Buch nicht fesseln, zu umfrangreich wurde hier über das Musikbusiness berichtet.


Mandels Büro von Berni Mayer
Taschenbuch: 336 Seiten
Erscheinung: 09.01.2012
Verlag: Heyne
ISBN: 978-3-453-40873-9

empfohlener Verkaufspreis: 8,99 € [D]
Leseprobe


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