Sonntag, 15. April 2012

Buchrezension: Als die schwarzen Feen kamen von Anika Beer

als die schwarzen feen kamen"Als die schwarzen Feen kamen", der Buchtitel stieß mir sofort ins Auge. Schwarze Feen? Aber Feen sind doch diese bezaubernden, bunten, schönen Geschöpfe. Nicht so in diesem Buch.

Marie, die 15jährige, unscheinbare Schülerin, wird seit Kindheitstagen von einem Schwarm schwarzer Feen verfolgt. Nachts hat sie Albträume, tagsüber hat sie in unregelmäßigen Abständen Anfälle, sie füht ein Flattern in ihrem Brustkorb, bekommt keine Luft und muss dann Marie, die 15jährige, unscheinbare Schülerin, wird seit Kindheitstagen von einem Schwarm schwarzer Feen verfolgt. Nachts hat sie Albträume, tagsüber hat sie in unregelmäßigen Abständen Anfälle, sie fühlt ein Flattern in ihrem Brustkorb, bekommt keine Luft und muss dann sofort Tabletten nehmen, die sie von ihrem Arzt bekommt. Doch eine richtige Ursache finden die Mediziner für diese mysteriösen Anfälle nicht.

Dann gibt es noch Gabriel, 17 Jahre alt, der beliebte und doch unnahbare Schüler. Er hat eine besondere Gabe und möchte Marie helfen, da er spürt, dass sie in Gefahr ist.

Doch als Marie seine Hilfe annehmen möchte ist es schon fast zu spät, denn die schwarzen Feen sind bereits in unsere Welt eingedrungen.


Als die schwarzen Feen kamen ist ein unheimlich gutes Buch. Für ein Jugendbuch sehr finster geschrieben, aber spannend von der ersten bis zur letzten Seite. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Der Schreibstil ist flüssig und bildhaft, eine Kombination, die mir immer sehr gut gefällt.

Marie ist eine Schülerin, die sich zwischen ihren beiden beliebten und gut aussehenden Freundinnen versteckt und von ihren Mitschülern deswegen kaum wahrgenommen wird. Ihr Vater ist vor Jahren gestorben und so lebt sie allein mit ihrer Mutter. Als sich Gabriel auf einmal für Marie interessiert wird dies zum Streitthema zwischen Ihrer Freundin Theresa, die ein Auge auf Gabriel geworfen hat, und Marie. Zunächst will Marie die wachsende Freundschaft zwischen ihr und Gabriel vor den Freundinnen verheimlichen, aber nach und nach wird sie selbstsicherer und erkennt, wer ihre wahren Freunde sind.

Gabriel möchte Marie helfen, aber werden die beiden einen Weg finden, die schwarze Feen, die immer mehr werden, wieder in ihre Welt zurückzuschicken? Sie nisten sich bereits in unserer Welt ein beginnen langsam, geliebte Menschen anzugreifen.

Marie möchte mehr über die Welt der Feen erfahren und ihr Arzt rät ihr zu einer Hypnose. Wohl ist Marie bei der Sache nicht, deswegen erklärt ihr Doktor den Vorgang einer Hypnose:

"Du liest doch gern, hast Du erzählt." Wieder nickte Marie, auch wenn sie nicht ganz nachvollziehen konnte, worauf der Doktor hinaus wollte, "Siehst du, und sich in ein gutes Buch zu vertiefen, ist eigentlich nichts anderes als ein Trancezustand, wie wir ihn bei der Hypnose erreichen wollen"

Genauso erging es mir mit "Als die schwarzen Feen kamen", treffender könnte man es nicht beschreiben.

Vielen Dank an den cbj Verlag für dieses spannende Rezensionsexemplar, sowie an Anika Beer, die bei der Leserunde von lovelybooks für Fragen zur Verfügung stand.

Als die schwarzen Feen kamen von Anika Beer
Taschenbuch: 448 Seiten
Erscheinung: 12.03.2012
Verlag: cbj

ISBN
:
978-3-570-40147-7
Leseprobe

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen